900 Berufsleute kämpfen um einen Meistertitel

Die Nervosität bei 900 Berufsleuten aus der ganzen Schweiz steigt: Ab Mittwoch werden sie in 75 Berufen um Edel­metall kämpfen. Und Werbung für die Lehre machen.

Malerin Sabrina Held und Polymechaniker Florian Hostettler kämpfen an den Swiss Skills in Bern um Edelmetall.

Malerin Sabrina Held und Polymechaniker Florian Hostettler kämpfen an den Swiss Skills in Bern um Edelmetall.

Auf dem Bernexpo-Gelände ist schon fast alles bereit. Wettkampftaugliche Werkstätten, ­Küchen oder Coiffeursalons sind in den letzten Tagen auf dem Areal aufgestellt worden. Morgen Mittwoch gehts los: 900 Berufsleute aus der ganzen Schweiz werden sich während vier Tagen in 75 Berufen messen. Diese ­Zeitung stellt mit der Malerin ­Sabrina Held und dem Poly­mechaniker Florian Hostettler zwei von ihnen vor und wird ­berichten, wie gut sie abgeschnitten haben.

Medaillen vom Bundesrat

Die Wettkämpfe dauern bis zum Samstagnachmittag. Am Abend wird Volkswirtschafts­minister Johann Schneider-Ammann den drei Erstklassierten die Medaillen überreichen. Und am Sonntag demonstrieren die Berufsleute dem Publikum ohne Wettkampfdruck ihre Fertigkeiten.

Zum zweiten Mal nach 2014 führen die Schweizer Berufs­verbände ihre Meisterschaften zentral an einem Ort durch. Auch dieses Mal in Bern. Die Verantwortlichen wollen mit der Veranstaltung Jugendlichen die Vorteile einer Berufslehre präsentieren. Das Interesse ist gross: Rund 60 000 Jugendliche haben sich angemeldet.

SRF zeigt Livesendung

Auch in Sachen Medien­präsenz stiessen die Veranstalter in neue Dimensionen vor. OK-Chef ­Patrick Magyar verfügt als ehemaliger Chef des Leichtathletik-Meetings Zürich über beste ­Beziehungen in die SRG-Zentrale. Er erreichte, dass die Medienanstalt eine Themen­woche auf ihren Radio-, Fernseh- und Onlinekanälen durchführt. Und am Samstag berichtet das Schweizer Fernsehen während neun Stunden von den Swiss Skills.

Das Budget beläuft sich auf 16,5 Millionen Franken. Knapp drei Viertel davon tragen der Bund, der Kanton Bern sowie die Stadt Bern. Die Berufsverbände wenden weitere 15 bis 20 Millionen Franken auf.

sny

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