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80 zusätzliche Asylsuchende im Hochfeld

Ab heute Mittwoch werden in der Zivilschutzanlage Hochfeld in Bern 80 zusätzliche Asylsuchende untergebracht. Insgesamt leben nun 160 Flüchtlinge in der Länggasse.

Die Asylunterkunft Hochfeld im Berner Länggassquartier wurde 2012 eröffnet und blieb bis im Frühling 2016 in Betrieb.
Die Asylunterkunft Hochfeld im Berner Länggassquartier wurde 2012 eröffnet und blieb bis im Frühling 2016 in Betrieb.
Christian Pfander
In der Zivilschutzanlage im Hochfeld schliefen mehr als 20 Asylbewerber in einem Raum. Privatsphäre war knapp.
In der Zivilschutzanlage im Hochfeld schliefen mehr als 20 Asylbewerber in einem Raum. Privatsphäre war knapp.
Urs Baumann
Die Anlage wurde oft kritisiert, insbesondere weil die Zivilschutzanlage unterirdisch war.
Die Anlage wurde oft kritisiert, insbesondere weil die Zivilschutzanlage unterirdisch war.
Urs Baumann
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Die 24 Asylzentren im Kanton Bern platzen offensichtlich aus allen Nähten. Deshalb können die neuen Asylsuchenden nicht mehr über die normalen Strukturen aufgenommen werden. «Die meisten der zur Verfügung stehenden Plätze sind belegt. Bisher mussten deshalb sechs Notunterkünfte mit über 500 Plätzen in Betrieb genommen werden», schreibt der Kanton Bern in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Jetzt hat der Gemeinderat der Stadt Bern auf Anfrage des Kantons entschieden, in der Zivilschutzanlage Hochfeld vorübergehend zusätzliche 80 Notplätze zur Verfügung zu stellen. Die erweiterte Nutzung der Anlage erfolge in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Migrationsdienst und der ORS Service AG.

Securitas unterstützt Sicherheitsdienst

Insgesamt biete die Zivilschutzanlage Hochfeld nun Platz für 160 Asylsuchende, schreibt der Kanton Bern weiter. Die Kantonspolizei Bern unterstütze die Stadt und die Betreiber bei der Gewährleistung der Sicherheit der Anlage.

Das Sicherheitsdispositiv werde durch die Bewachungsgesellschaft Securitas AG ergänzt. Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist die von der ORS Service AG betriebene Hotline weiterhin offen: Tel. 031 302 13 38.

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