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Bald muss man für den Sack in die Tasche greifen

Ab 1. November kosten die Einwegplastiksäcke an der Migros-Kasse fünf Rappen. Coop zieht 2017 nach. Davon soll die Umwelt profitieren. Erste Erfahrungen zeigen: Ist das Säckchen nicht ­gratis, verzichten die allermeisten Kunden darauf.

Ab Dienstag sind die Plastiksäckli für die Kunden nicht mehr frei verfügbar – sondern können beim Kassenpersonal für 5 Rappen bezogen werden.
Ab Dienstag sind die Plastiksäckli für die Kunden nicht mehr frei verfügbar – sondern können beim Kassenpersonal für 5 Rappen bezogen werden.
Stefan Anderegg

Wer bisher ohne Tasche einkaufen ging, zog aus einem Spender beim Kassenbereich einfach eine knisternde Tüte, verpackte darin Brot und Milch, und gut wars. Das Problem: Die Säcke dienten in der Regel nicht für den mehrmaligen Gebrauch. Oft landeten sie gleich nach dem Einkauf im Abfall.

Das soll sich nun ändern: Auf den 1. November führt die Migros auf politischen Druck hin schweizweit als erster der grossen Detailhändler kostenpflichtige Säckchen ein. Der Preis: fünf Rappen das Stück. In der Migros Waadt ist dies bereits seit 2013 der Fall.

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