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400 Personen demonstrieren in Bern gegen «Überwachung auf Vorrat»

Schätzungsweise 400 Personen haben am Samstag in Bern an einer Kundgebung gegen die Revision des Bundesgesetzes zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) teilgenommen.

jzu
Demonstranten protestieren gegen das Bundesgesetz betreffend die Ueberwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs,...
Demonstranten protestieren gegen das Bundesgesetz betreffend die Ueberwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs,...
Keystone
Bürgerinnen und Bürger würden mit dem BÜPF auf Vorrat überwacht und das Gesetz mache alle zu potenziell Verdächtigen, hiess es.
Bürgerinnen und Bürger würden mit dem BÜPF auf Vorrat überwacht und das Gesetz mache alle zu potenziell Verdächtigen, hiess es.
Keystone
Unter den Rednern befand sich Daniel Vischer, Nationalrat Grüne-ZH.
Unter den Rednern befand sich Daniel Vischer, Nationalrat Grüne-ZH.
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Redner äusserten auch die Überzeugung, das BÜPF sei nicht menschenrechtskonform. Sie verwiesen auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Redner äusserten auch die Überzeugung, das BÜPF sei nicht menschenrechtskonform. Sie verwiesen auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Keystone
Ein Aufkleber der Piratenpartei klebt unter einem Modell einer Ueberwachungskamera.
Ein Aufkleber der Piratenpartei klebt unter einem Modell einer Ueberwachungskamera.
Keystone
Ein Demonstrant mit einer Simonetta Sommaruga-Maske schleppt ein Trojanisches Pferd über den Bundesplatz.
Ein Demonstrant mit einer Simonetta Sommaruga-Maske schleppt ein Trojanisches Pferd über den Bundesplatz.
Keystone
Ein Demonstrant mit einer Edward Snowden Maske.
Ein Demonstrant mit einer Edward Snowden Maske.
Keystone
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Die Redner der Kundgebung gegen die Revision des Bundesgesetzes zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) kritisierten das vom Ständerat im März verabschiedete Gesetz als gefährlich für die Demokratie. Bürgerinnen und Bürger würden mit dem BÜPF auf Vorrat überwacht und das Gesetz mache alle zu potenziell Verdächtigen, hiess es auch. Demokratie brauche aber einen angstfreien und unüberwachten Austausch von Ideen.

Redner äusserten auch die Überzeugung, das BÜPF sei nicht menschenrechtskonform. Sie verwiesen auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Das Gericht erklärte im April dieses Jahres eine EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wegen Verletzung des Grundrechts für ungültig.

Organisiert wurde die Kundgebung auf dem Bundesplatz von einer Koalition aus mehreren Parteien, Internetorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und dem Unternehmensverband der Informations- und Kommunikationstechnologieanbieter Swico. Zu den Parteien gehören etwa die Piratenpartei, die Grünen und Jungparteien von Links bis Rechts. Mehrere Jungparteien haben bereits angekündigt, das Referendum gegen das BÜPF zu ergreifen, sollte auch der Nationalrat der Gesetzesrevision zustimmen. Die Kundgebung war nach Angaben der Organisatoren bewilligt.

(SDA)

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