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40'000 Kubikmeter Kies müssen weg

Als Massnahme für den Hochwasserschutz muss im Schwellenmätteli wieder gebaggert werden. Der Kanton will etwa 40'000 Kubikmeter Geröll entfernen.

Der Kanton liess bereits mehrfach zig Tonnen Geröll aus der Aare beim Schwellenmätteli baggern.
Der Kanton liess bereits mehrfach zig Tonnen Geröll aus der Aare beim Schwellenmätteli baggern.
Iris Andermatt

40'000 Kubikmeter Geschiebe. Das entspricht etwa einem Würfel mit 34 Meter langen Kanten. Also ziemlich viel. Diese Menge an Geröll, Sand, Steinen, Kies und Ähnlichem will die Bau-, Verkehrs-, und Energiedirektion des Kantons Bern noch in diesem Jahr dem Schwellenmätteli entnehmen, «um den Hochwasserschutz in den umliegenden Gebieten sicherzustellen», wie es in der Ausschreibung des Auftrags auf Simap heisst.

Drohen also in der Matte und im Altenbergquartier Überschwemmungen? Nein, sagt Silvia Hunkeler, Projektleiter Wasserbau im Kanton Bern. Das Hochwasserrisiko sei wegen des Geschiebes nicht gestiegen. Diese Arbeiten würden nämlich frühzeitig ausgeführt, um genau ein solches Risiko zu minimieren. «Wir führen im Schwellenmätteli jedes Jahr Kontrollen durch, um festzustellen, wie viel Geschiebe hineingeschwemmt wurde.» Sobald der festgelegte Schwellenwert überschritten ist, muss gebaggert werden.

Hohe Abflüsse

Die Arbeiten dauern insgesamt etwa zwei bis drei Monate und werden im Winter durchgeführt. Zuletzt wurde das Schwellenmätteli im vorletzten Winter «ausgebaggert», davor musste man in dieser Angelegenheit vier Jahre nichts machen, wie Hunkeler sagt. «Wir hatten in den letzten Jahren in der Aare lang andauernde hohe Abflussmengen.» Ab einer Abflussmenge von 300 Kubikmetern pro Sekunde werde Kies aus der Sohle der Aare gelöst und danach von der Strömung mitgetragen.

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