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3,2 Millionen Franken aus der Region für Stadttheater Bern

Nun ist klar, wie viel Geld aus den Gemeinden der Region Bern für die geplante Sanierung des Berner Stadttheaters fliessen: 3,2 Millionen Franken. Das teilte die Regionalkonferenz Bern-Mittelland am Mittwoch mit.

Bereit für den Umbau: Nach Ostern 2015 geht im Stadttheater der Umbau los – und  im dritten Rang ist mit aufgewirbeltem Staub zu rechnen.
Bereit für den Umbau: Nach Ostern 2015 geht im Stadttheater der Umbau los – und im dritten Rang ist mit aufgewirbeltem Staub zu rechnen.
Berns Stadttheater vor der Sanierung: Die Sanierung dürfte länger in Anspruch nehmen als geplant.
Berns Stadttheater vor der Sanierung: Die Sanierung dürfte länger in Anspruch nehmen als geplant.
Im November 2013 entschied das Berner Stimmvolk, die Sanierung des Stadttheaters mit 19,5 Millionen zu unterstützen.
Im November 2013 entschied das Berner Stimmvolk, die Sanierung des Stadttheaters mit 19,5 Millionen zu unterstützen.
Den Baukredit finanzieren Kanton, Stadt und Regionsgemeinden gemeinsam. Im Bild ein Techniker.
Den Baukredit finanzieren Kanton, Stadt und Regionsgemeinden gemeinsam. Im Bild ein Techniker.
45 Millionen Franken sind für die Sanierung des Berner Stadttheaters budgetiert. Im Bild ein veraltetes Belüftungssystem in den Katakomben des Stadttheaters Bern.
45 Millionen Franken sind für die Sanierung des Berner Stadttheaters budgetiert. Im Bild ein veraltetes Belüftungssystem in den Katakomben des Stadttheaters Bern.
Zahlreiche Berner Gemeinden weigern sich, einen freiwilligen Beitrag zur Sanierung des Berner Stadttheaters zu leisten. Im Bild ein Signal vor einem Eingang zur Bühne.
Zahlreiche Berner Gemeinden weigern sich, einen freiwilligen Beitrag zur Sanierung des Berner Stadttheaters zu leisten. Im Bild ein Signal vor einem Eingang zur Bühne.
Die grösste Regionsgemeinde Köniz hat ihren Beitrag  von rund 863'000 Franken nur unter der Bedingung bewilligt,  dass zwei Drittel der 21 Kerngemeinden ebenfalls Ja sagen. Ein Blick in die Tapezierwerkstatt.
Die grösste Regionsgemeinde Köniz hat ihren Beitrag von rund 863'000 Franken nur unter der Bedingung bewilligt, dass zwei Drittel der 21 Kerngemeinden ebenfalls Ja sagen. Ein Blick in die Tapezierwerkstatt.
Requisiten stehen in den Katakomben.
Requisiten stehen in den Katakomben.
Radio- und Fernsehgeraete stapeln sich in einem Regal.
Radio- und Fernsehgeraete stapeln sich in einem Regal.
Das Requisitenlager.
Das Requisitenlager.
Der Anteil der Stadt von 19,05 Millionen Franken wird am 24.November den Stimmberechtigten vorgelegt. Die Regionsgemeinden befinden einzeln über ihre Beiträge.
Der Anteil der Stadt von 19,05 Millionen Franken wird am 24.November den Stimmberechtigten vorgelegt. Die Regionsgemeinden befinden einzeln über ihre Beiträge.
Der neue Eingangsbereich des Berner Stadttheaters mit einem zentralen Korpus, der auch eine Bar ist.
Der neue Eingangsbereich des Berner Stadttheaters mit einem zentralen Korpus, der auch eine Bar ist.
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Eigentlich hätten sich die Gemeinden der Region Bern an den maximal 45 Millionen Franken, welche die Sanierung des über hundertjährigen Gebäudes kosten darf, mit 4,95 Millionen Franken beteiligen sollen. So sah es der zwischen Kanton Bern, Stadt Bern und den Regionsgemeinden ausgehandelte Verteilschlüssel vor.

Dennoch zeigt sich die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) in einer Mitteilung vom Mittwoch erfreut über das Resultat. Auch der Präsident der RKBM-Kommission für Kultur, der Muriger Gemeindepräsident Thomas Hanke, spricht von einem «stolzen Betrag». Schliesslich handle es sich um freiwillige Beiträge.

Dass verschiedene Gemeinden kein Geld geben wollen, geht laut der Mitteilung auf die Haushaltsdefizite zurück, mit denen sich gegenwärtig viele Gemeinden auseinandersetzen müssen.

Projekt muss 1,8 Millionen abspecken

Die Projektverantwortlichen müssen nun die fehlenden rund 1,8 Millionen Franken irgendwie einsparen. Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät sagte am 24. November nach dem Ja des Stadtberner Stimmvolks zu den 19 Millionen Franken aus der Stadt, ganze Posten würden nicht weggespart.

«Es wird aber möglich sein, bei den einen oder anderen Arbeiten kostengünstigere Varianten zu wählen.» So prüfe man etwa, ob die Fenster saniert statt ganz ersetzt werden könnten.

Der bernische Grosse Rat hat kürzlich den Beitrag des Kantons von 19,5 Millionen Franken genehmigt. Die Renovationsarbeiten sollen in den spielfreien Sommermonaten 2014 und 2015 getätigt werden.

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