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3,2 Millionen Franken aus der Region für Stadttheater Bern

Nun ist klar, wie viel Geld aus den Gemeinden der Region Bern für die geplante Sanierung des Berner Stadttheaters fliessen: 3,2 Millionen Franken. Das teilte die Regionalkonferenz Bern-Mittelland am Mittwoch mit.

Bereit für den Umbau: Nach Ostern 2015 geht im Stadttheater der Umbau los – und  im dritten Rang ist mit aufgewirbeltem Staub zu rechnen.
Bereit für den Umbau: Nach Ostern 2015 geht im Stadttheater der Umbau los – und im dritten Rang ist mit aufgewirbeltem Staub zu rechnen.
Urs Baumann
Berns Stadttheater vor der Sanierung: Die Sanierung dürfte länger in Anspruch nehmen als geplant.
Berns Stadttheater vor der Sanierung: Die Sanierung dürfte länger in Anspruch nehmen als geplant.
Peter Klaunzer, Keystone
Der neue Eingangsbereich des Berner Stadttheaters mit einem zentralen Korpus, der auch eine Bar ist.
Der neue Eingangsbereich des Berner Stadttheaters mit einem zentralen Korpus, der auch eine Bar ist.
zvg
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Eigentlich hätten sich die Gemeinden der Region Bern an den maximal 45 Millionen Franken, welche die Sanierung des über hundertjährigen Gebäudes kosten darf, mit 4,95 Millionen Franken beteiligen sollen. So sah es der zwischen Kanton Bern, Stadt Bern und den Regionsgemeinden ausgehandelte Verteilschlüssel vor.

Dennoch zeigt sich die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) in einer Mitteilung vom Mittwoch erfreut über das Resultat. Auch der Präsident der RKBM-Kommission für Kultur, der Muriger Gemeindepräsident Thomas Hanke, spricht von einem «stolzen Betrag». Schliesslich handle es sich um freiwillige Beiträge.

Dass verschiedene Gemeinden kein Geld geben wollen, geht laut der Mitteilung auf die Haushaltsdefizite zurück, mit denen sich gegenwärtig viele Gemeinden auseinandersetzen müssen.

Projekt muss 1,8 Millionen abspecken

Die Projektverantwortlichen müssen nun die fehlenden rund 1,8 Millionen Franken irgendwie einsparen. Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät sagte am 24. November nach dem Ja des Stadtberner Stimmvolks zu den 19 Millionen Franken aus der Stadt, ganze Posten würden nicht weggespart.

«Es wird aber möglich sein, bei den einen oder anderen Arbeiten kostengünstigere Varianten zu wählen.» So prüfe man etwa, ob die Fenster saniert statt ganz ersetzt werden könnten.

Der bernische Grosse Rat hat kürzlich den Beitrag des Kantons von 19,5 Millionen Franken genehmigt. Die Renovationsarbeiten sollen in den spielfreien Sommermonaten 2014 und 2015 getätigt werden.

SDA/tan

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