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31 Gemeinden opponieren gegen neues Anflugregime

Gegen das neue Anflugregime des Flughafens Bern-Belp aus Süden haben insgesamt 31 Gemeinden Einsprache erhoben. Das gab das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) am Donnerstag auf Anfrage bekannt.

Flughafen Belpmoos – die Idylle auf dem Bild ist trügerisch: Die Flughafenbetreiber und die Fluggesellschaft Skywork streiten über die neue Anflugroute von Süden her. (22.06.2015)
Flughafen Belpmoos – die Idylle auf dem Bild ist trügerisch: Die Flughafenbetreiber und die Fluggesellschaft Skywork streiten über die neue Anflugroute von Süden her. (22.06.2015)
Urs Baumann
Flughafendirektor Mathias Häberli steht voll hinter dem Südanflug von Bern-Belp und befürwortet die Ausbaupläne. Häberli kritisiert die Aussagen von Skywork-Chef Inäbnit als «nicht loyal».
Flughafendirektor Mathias Häberli steht voll hinter dem Südanflug von Bern-Belp und befürwortet die Ausbaupläne. Häberli kritisiert die Aussagen von Skywork-Chef Inäbnit als «nicht loyal».
Urs Baumann
Auch in der Region Thun und im Aaretal formiert sich der Widerstand gegen die Pläne, die Zahl  der Südanflüge zu erhöhen.
Auch in der Region Thun und im Aaretal formiert sich der Widerstand gegen die Pläne, die Zahl der Südanflüge zu erhöhen.
Urs Baumann
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Am Sitz des Bazl in Bern liegen nun auch über 200 Einsprachen von Privatpersonen, die alle auf dem Musterformular der Gemeinde Münsingen beruhen, eine Handvoll weitere, aber individuell gestaltete Einsprachen und eine geringe Zahl von Sammeleinsprachen, die von Anwälten verfasst worden sind.

Das gab BAZL-Sprecher Urs Holderegger am Donnerstag auf Anfrage bekannt.

Schon am Dienstag hatte der BAZL-Sprecher von über 200 privaten Einsprachen gesprochen. Damals lag die Zahl der Einsprachen von Gemeinden aber noch bei etwa zehn. Am Dienstag ging die Einsprachefrist gegen das neue Anflugregime zu Ende.

Ebenfalls bekannt ist seit Dienstag, dass der Aero-Club der Schweiz, Unterorganisationen dieses Vereins sowie diverse Fluggruppen Einsprache erhoben haben. Ebenfalls schon bekannt ist, dass drei Berner Umweltorganisationen opponieren. Die 31 Gemeinden liegen im Aaretal, der Region Thun und im Gürbetal.

(SDA)

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