25 Millionen für Informatik

Bern

Die Schulen der Stadt Bern sollen mit moderner Informatik ausgestattet werden. Die zwei Kredite über insgesamt 25 Millionen Franken müssen noch vors Volk.

Künftig soll es an den städtischen Schulen viermal mehr Tablets geben als heute.

Künftig soll es an den städtischen Schulen viermal mehr Tablets geben als heute.

(Bild: Marc Dahinden (Symbolbild))

Von links bis rechts waren sich die Fraktionen gestern im Berner Stadtrat einig, dass die städtischen Schulen im Bereich Informatik aufgerüstet werden sollen. Es habe zu wenig Geräte, die zudem am Ende ihrer Einsatzdauer angelangt seien, die Software sei veraltet. Fast einstimmig ver­abschiedet wurde deshalb ein ­Investitionskredit über 12,1 Millionen Franken sowie weitere 12,4 Millionen für Wartung und Support während fünf Jahren.

Zu reden gaben vornehmlich Details, insbesondere die Tat­sache, dass künftig in den Schulen auf Open-source-Software gesetzt wird – und nicht auf gängige Programme grosser Anbieter wie Microsoft oder Apple.

Schuldirektorin Franziska Teuscher (GB) sagte, man wisse nicht, welche Programme in einigen Jahren verbreitet sein würden – Kinder müssten deshalb nicht mehr bestimmte Programme lernen, sondern grundsätzlich befähigt werden, sich «in einer stetig komplexer werdenden digitalisierten Welt» zurechtzufinden.

Zentrales Element der neuen Schulinformatik ist eine web­basierte Lernplattform. Darüber können Lehrpersonen den Schülerinnen und Schülern etwa Lern­instrumente zur Verfügung stellen oder Aufträge erteilen, die online bearbeitet und retourniert werden können. Künftig sollen an den städtischen Schulen viermal mehr Tablets zur Verfügung stehen als heute.

hae

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