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1.-Mai-Komitee kämpft gegen den Teilnehmerschwund

Die Arbeiterdemo im Gegenwind: In der linken Hochburg Bern halten die Organisatoren ihr 128-jähriges Ritual aber noch nicht für bedroht.

Die 1.-Mai-Feier in Bern ist kleiner, aber auch farbiger geworden: Hier zieht der Demonstrationszug 2012 durch die Altstadt zum Bundesplatz.
Die 1.-Mai-Feier in Bern ist kleiner, aber auch farbiger geworden: Hier zieht der Demonstrationszug 2012 durch die Altstadt zum Bundesplatz.
Peter Klaunzer, Keystone
Fast nur Männer im Sonntagsstaat: 1. Mai 1973 vor dem Bundeshaus.
Fast nur Männer im Sonntagsstaat: 1. Mai 1973 vor dem Bundeshaus.
Keystone
In den letzten Jahren – hier der Umzug von 2012 – kamen in Bern noch etwa tausend Personen an die Kundgebung.
In den letzten Jahren – hier der Umzug von 2012 – kamen in Bern noch etwa tausend Personen an die Kundgebung.
Peter Klaunzer, Keystone
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Es goss wie aus Kübeln. Unverdrossene trotzten vor Jahresfrist dennoch dem Berner Regen und formierten sich zu einem überschaubaren 1.-Mai-Umzug. Etwa 1000 Leute verloren sich dann auf der Fläche des Bundesplatzes und froren, als Unia-Präsidentin Vania Alleva in ihrer Rede eine gerechtere Zukunft forderte. «Es waren bestimmt 1500 bis 2000», widerspricht Johannes Wartenweiler, Sekretär des Stadtberner Gewerkschaftsbundes.

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