16 Millionen für provisorischen Schulraum in der Stadt

Weil verschiedene Berner Schulen saniert werden müssen, braucht es provisorische Unterrichtsräume. Diese werden in Brünnen errichtet.

Übersicht der Schulanlagen Bern West (grün) mit dem Provisoriums-Standort an der Brünnenstrasse (rot)

Übersicht der Schulanlagen Bern West (grün) mit dem Provisoriums-Standort an der Brünnenstrasse (rot)

Die Stadt Bern plant in Brünnen eine provisorische Schulanlage für total 14 Klassen. Dazu sollen drei Modulbauten für 16,1 Millionen Franken erstellt werden. Das Stimmvolk entscheidet voraussichtlich im November 2019 über die Vorlage.

Im Westen von Bern müssen in den nächsten 20 Jahren mehrere Schulanlagen saniert und erweitert werden, teilte der Gemeinderat am Mittwoch mit. Da eine Sanierung bei laufendem Schulbetrieb nicht möglich sei, brauche es eine Ausweichlösung.

Die provisorische Schulanlage in Brünnen soll nacheinander von den Volksschulen Bethlehemacker, Schwabgut, Bümpliz, Statthalter, Gäbelbach und Tscharnergut genutzt werden können. Dazu werden die Bauarbeiten an den jeweiligen Schulanlagen zeitlich gestaffelt.

Mit dieser umfassenden Planung will die Stadt verhindern, dass sie für jede Schule eine eigene «und damit letztlich teurere» temporäre Lösung entwickeln muss. Gebaut werden soll das Provisorium auf städtischem Boden an der Brünnenstrasse 15.

Auf der Parzelle direkt neben dem Brünnenpark stehen heute sechs Pavillons, die sich laut Stadt in einem schlechten Zustand befinden und unabhängig vom Projekt diesen Herbst abgebrochen werden. Sofern der Stadtrat und später das Volk im November grünes Licht gibt, sollen die Bauarbeiten für die Modulbauen anfangs 2020 starten.

ske/sda

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