16 Millionen für ein neues Schulhaus

Lyss

Im Lysser Parlament war das Vorhaben unbestritten: Das Schulhaus Grentschel soll für 16 Millionen Franken erweitert werden. Das letzte Wort hat die Bevölkerung im Mai.

Visualisierung des Siegerprojektes: Dafür genehmigte das Parlament am Montag einstimmig einen Kredit.

Visualisierung des Siegerprojektes: Dafür genehmigte das Parlament am Montag einstimmig einen Kredit.

(Bild: ZVG)

Simone Lippuner

Lyss hat mittlerweile über 150'00 Einwohner. Und wächst weiter. Entsprechend wird in der Gemeinde mehr Schulraum benötigt. Nach der Vereinigung der beiden Schulen Herrengasse und Kirchenfeld zur Schule Lyssbach folgt nun der nächste Schritt zu einer neuen Struktur der Volksschule Lyss: die Erweiterung des Schulhauses Grentschel. Am Montag genehmigte das Parlament einstimmig einen Kredit von 16,4 Millionen Franken für dieses Projekt.

Geplant sind ein zweistöckiger Anbau an die bestehende Aula für eine neue Tagesschule sowie ein dreigeschossiger Neubau mit Klassenzimmern für die Primarschule, die heilpädagogische Schule HPS und den Kindergarten. Die beiden Neubauten werden modular zusammengesetzt und könnten daher nach Bedarf erweitert werden. Weiter gehören die Sanierung der Aulafassade sowie Parkplätze zum Erweiterungsprojekt, das vom Luzerner Architekturbüro Ahaa realisiert wird. 

«Let’s do it»

Die Politiker waren sich quer durch die Parteienlandschaft einig, dass dieser Ausbau zwingend nötig und der Standort im Grentschel dafür der richtige ist. «16 Millionen sind sicherlich kein Pappenstiel, aber dieser Neubau ergibt Sinn», sagte etwa Katrin Meister (SP). Kurz und knapp referierte Ueli Spring (BDP): «Idealer Standort, super Projekt, let’s do it.»

Daniel Stähli (FDP) lobte den «zweckmässigen, schönen Neubau» und den Fakt, dass für weiteres Wachstum Reserveschulraum zur Verfügung stehen wird. Auch die Zusammenarbeit mit der HPS, welche sich im Neubau einmieten wird, taxierten die Parlamentarier als sinnvoll. 

Das letzte Wort wird das Volk haben: Am 19. Mai können die Lysser an der Urne über das Vorhaben entscheiden. Gebaut werden soll zwischen November 2019 und Juli 2021. 

Weitere 24 Millionen

Der Erweiterungsbau Grentschel ist nur ein erster Investitionsbrocken. Bereits diesen Herbst wird der Lysser Bevölkerung der nächste Happen zur Abstimmung vorgelegt: die umfassende Sanierung der Schulanlage Stegmatt für rund 24 Millionen Franken.

Berner Zeitung

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