1200 wollen mit dem Stapi anstossen

Bern

4000 Einladungen wurden verschickt, 1200 Mitarbeitende der Verwaltung haben sich zum Personalanlass vom Mittwoch angemeldet. Für die Premiere sei man zufrieden, heisst es bei der Stadt.

Von 4000 eingeladenen Mitarbeitern der Verwaltung wollen 1200 mit dem Stadtpräsidenten Alec von Graffenried anstossen.

Von 4000 eingeladenen Mitarbeitern der Verwaltung wollen 1200 mit dem Stadtpräsidenten Alec von Graffenried anstossen.

(Bild: Keystone)

«Apéro riche», so titelte der «Blick» Anfang August und rechnete aus, dass sich die Stadt Bern einen Personalanlass für ihre Mitarbeitenden rund 150 000 Franken kosten lassen will. Das Budget muss nun aber nicht ausgeschöpft werden: 4000 Einladungen seien verschickt worden, und es hätten sich 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Anlass angemeldet, teilt der städtische Informationsdienst auf Anfrage dieser Zeitung mit.

Die städtischen Angestellten treffen sich am Mittwochnachmittag in der Turnhalle Wankdorf, wo sie vom Gesamtgemeinderat begrüsst werden. Zuerst will die Regierung den Mitarbeitenden ihre Strategie und die Legislatur­ziele näherbringen. Der zweite Teil des frühen Abends ist anschliessend für den Austausch bei einem Apéro reserviert.

Gute Gründe für Abmeldung

Obschon sich nur knapp ein Drittel der Mitarbeitenden für den Personalanlass angemeldet hat, zeigt man sich bei der Stadt mit der Teilnehmerzahl «zufrieden». Weil es sich um eine Premiere handle, habe man keine Erfahrungswerte gehabt und sei davon ausgegangen, dass sich zwischen 1500 und 1800 Personen anmelden würden.

Es gebe mehrere Erklärungen, weshalb es nun weniger seien, schreibt der Informationsdienst: Ein Teil der Beschäftigten könne aus betrieblichen Gründen nicht teilnehmen und müsse dienstliche Verpflichtungen wahrnehmen. Betriebe wie Kitas oder die Feuerwehr könnten ja nicht einfach schliessen. Viele Beschäftigte hätten zudem Teilzeitpensen und deswegen noch andere Verpflichtungen, erklärt die Stadt.

Pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter rechnet die Stadt mit Kosten von 38 Franken. Es ist geplant, dass ein solcher Personalanlass künftig regelmässig durchgeführt wird.

mm

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