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11'626 Unterschriften, zwei Polizisten und ein Missverständnis

Bei der Übergabe der Unterschriften zum Referendum gegen das Hooligan-Konkordat war auch die Kantonspolizei zugegen.

Die 11'626 Unterschriften wurden am Donnerstagmorgen bei der Staatskanzlei Bern eingereicht.
Die 11'626 Unterschriften wurden am Donnerstagmorgen bei der Staatskanzlei Bern eingereicht.
zvg/il-photography.ch
Auch die Polizei war auf dem Rathausplatz anwesend.
Auch die Polizei war auf dem Rathausplatz anwesend.
zvg
Das Komitee will, dass das Berner Stimmvolk über die Verschärfung des Hooligan-Konkordates abstimmt. Der Abstimmung dürfte nichts mehr im Wege stehen, da die im Kanton Bern nötigen 10'000 Unterschriften übertroffen wurden.
Das Komitee will, dass das Berner Stimmvolk über die Verschärfung des Hooligan-Konkordates abstimmt. Der Abstimmung dürfte nichts mehr im Wege stehen, da die im Kanton Bern nötigen 10'000 Unterschriften übertroffen wurden.
zvg/il-photography.ch
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Nicht nur das Referendumskomitee war am Donnerstagmorgen bei der Übergabe der 11'626 beglaubigten Unterschriften dabei: Polizisten waren auf dem Rathausplatz vor Ort und nahmen Personalien der Verantwortlichen des Komitees auf.

Auftrag oder Missverständnis?

Nebst Vania Kohler, der Co-Präsidentin des Komitees und BDP-Grossrätin, musste sich auch Clemens Friedli vom YB-Dachverband Gäubschwarzsüchtig ausweisen. «Sie sagten, dass sie einen Auftrag haben. Von wem, ist jedoch nicht klar», erklärt Friedli auf Anfrage. Dieses Vorgehen passe zur Thematik: «Sie haben Angst, dass bei einer Unterschriftsübergabe etwas passiert. Dabei üben wir doch nur unsere politischen Rechte aus», erklärt Friedli weiter.

Ein solches Vorgehen ist Standard bei Veranstaltungen: Man sucht die Verantwortlichen und nimmt die Personalien auf, falls etwas vorfalle. «In diesem Fall handelte es sich offenbar um ein Missverständnis», erklärt Corinne Müller, Sprecherin der Kantonspolizei, auf Anfrage. Dass eine Patrouille präsent sei, sei nicht ungewöhnlich, doch die Aufnahme der Personalien wäre in diesem Fall nicht nötig gewesen, sagt Müller weiter.

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