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«100-prozentige Ausbruchsicherheit gibt es nie»

Am Dienstag brachen drei Jugendliche aus dem Jugendheim Prêles aus. Die geschlossene Abteilung des Heims ist die einzige für kriminelle Jugendliche im Kanton. Für Erwachsene gibt es eine auf dem Waldau-Areal.

Bei der forensisch-psychiatrischen Station setzt man punkto Sicherheit auf erhöhten Pflegepersonalbestand, die Polizei und Aggressionsschulungen.
Bei der forensisch-psychiatrischen Station setzt man punkto Sicherheit auf erhöhten Pflegepersonalbestand, die Polizei und Aggressionsschulungen.
Stefan Anderegg

Bedingt mit dem Jugendheim Prêles vergleichbar ist die neue forensisch-psychiatrische Station «Etoine» der Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) auf dem Waldau-Areal. Diese Abteilung wurde im November 2011 in Betrieb genommen. Folgende Unterschiede gibt es zum Jugendheim in Prêles: Die Patienten haben psychische Probleme und sind erwachsen. Die Patienten sind entweder nicht hafterstehungsfähig, beispielsweise wegen Selbstgefährdung. Oder es sind Erwachsene mit fürsorgerischem Freiheitsentzug (FFE), die überdurchschnittlich gewalttätig sind.

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