Zum Hauptinhalt springen

Ein Herz für kranke Drittweltkinder

Das Berner Inselspital operiert herzkranke Kinder aus der Dritten Welt und bewahrt sie so vor einem frühen Tod. Wir haben die Lebensretter auf der Kinderstation besucht und dabei erfahren: Uneigennützig zu helfen, bereichert auch das Leben der Hightech-Mediziner.

Operation überstanden. Die kleine Aminetou aus Mauretanien hat nach der Korrektur eines Herzfehlers am Inselspital ein weitgehend normales Leben vor sich.
Operation überstanden. Die kleine Aminetou aus Mauretanien hat nach der Korrektur eines Herzfehlers am Inselspital ein weitgehend normales Leben vor sich.
Stefan Anderegg
Überlebenswichtige Reparatur: Alex Kadner (links), leitender Chirurg und Damian Hutter, Kinderkardiologe und Projektleiter, zeigen an einem Modell, wo sich der angeborene Herzfehler befand.
Überlebenswichtige Reparatur: Alex Kadner (links), leitender Chirurg und Damian Hutter, Kinderkardiologe und Projektleiter, zeigen an einem Modell, wo sich der angeborene Herzfehler befand.
Stefan Anderegg
Gegen «Herzschmerz»: Ein Teddybär hilft immer.
Gegen «Herzschmerz»: Ein Teddybär hilft immer.
Stefan Anderegg
1 / 3

Das dunkelhäutige Mädchen sieht noch ziemlich mitgenommen aus. Ermattet sitzt es auf der Schoss von Intensivpflegefachfrau Manuela Vogel, Schläuche, fixiert mit Pflastern, führen aus Nase und Armvene. Nicht verwunderlich: Vor wenigen Tagen erst wurde Aminetou, wie das kleine Mädchen heisst, am Herz operiert. In einem rund dreistündigen Eingriff hat ein Team des Inselspitals in Bern unter Leitung von Professor Alex Kadner (43) ein Loch in der Herzscheidewand des vierjährigen Kindes geschlossen – und so die Voraussetzung geschaffen für ein normales und gesundes Leben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.