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Begeisternde Musiker

Die Camerata Bern wurde beim ersten Kammermusikkonzert in Langenthal den hohen Erwartungen vollauf gerecht.

Eigentlich erstaunlich, dass der Langenthaler Bären-Saal nicht ganz ausverkauft war in Erwartung des hochklassigen Ensembles der Camerata Bern. Dass ausser Respighis «Antiche Danze» mit einem Concerto grosso des barocken Valentini und dem Concerto d’archi des Filmmusikers Nino Rota wenig Bekanntes auf dem Programm stand, wies auf die breite Palette dieser vierzehn Streicher hin. Ganz Besonderes boten sie mit dem Streichquartett e-Moll von Verdi, das sie als Transkription in voller orchestraler Besetzung spielten. Eine ebensolche Rarität war der Einstieg: ein eigentliches Violinkonzert mit vier Solistinnen und Solisten, getragen von vier Begleitinstrumenten. Wie die Musiker die Sätze dieses Werks von Valentini in ihrer Stimmungsvielfalt ins Licht hoben, war schlicht faszinierend. Das Ensemble agierte jederzeit im Sinne vitaler Italianità, was nach Respighis «Antiche Danze» vor allem den melodiösen Reichtum, den Verdi seinem Werk eingab, in ungeahnter farblicher Intensität erleben liess. Heinz Kunz >

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