Zum Hauptinhalt springen

Beco-Chef über den Kanton Bern

Der Kanton Bern ist gemäss Beco-Chef Adrian Studer nicht wirtschaftsfeindlich, sondern «zuweilen wirtschaftsfremd».

Zum Wirtschaftslunch der Sektion Interlaken-Oberhasli des kantonalen Handels- und Industrievereins (HIV) begrüsste Präsident Heinz Egli rund 30 Personen. Sie folgten den Ausführungen des Gastreferenten Adrian Studer, Leiter Beco – Berner Wirtschaft, Bern. Studer stellte zunächst das in der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion angesiedelte Beco vor. Die Themenpalette reiche von der Wirtschaftsförderung über die Arbeitsvermittlung, die Arbeitsbedingungen bis hin zu Jugendarbeitslosigkeit, Luftreinhaltung oder Tourismus und Regionalentwicklung. Die Kritik, wonach die Leistungen des Kantons hinsichtlich vorteilhafter Rahmenbedingungen für die Wirtschaft klar ungenügend seien, liess Studer so nicht gelten, und er schwächte ab: Als wirtschaftsfeindlich könne man den Kanton Bern nicht gerade bezeichnen, schon eher «zuweilen als wirtschaftsfremd», so Studer. Umso dringender sei, dass die Wirtschaft den Kontakt zur Verwaltung suche und mit ihr das konstruktive Gespräch führe. Aus dem Kreise der Anwesenden wurde etwa auf das aktuelle Problem der Abwanderung von Arbeitsplätzen hingewiesen, unter anderem ausgelöst durch die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Reform der dezentralen kantonalen Verwaltung. Die HIV-Sektion Interlaken-Oberhasli ist eine von insgesamt acht kantonalen HIV-Sektionen mit insgesamt rund 3600 Mitgliedern. Der Verein feiert im Jahr 2010 unter dem Motto «Kraft der Wirtschaft» sein 150-Jahre-Jubiläum. Höhepunkte sind die 150.Hauptversammlung mit anschliessendem «Dîner spectacle» im Zelt des Zirkus Nock in Bern am 18.Juni und die Berner Wirtschaftstage am 17./18.September.pd •www.bern-cci.ch >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch