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BDP Burgdorf lehnt das Budget ab

Mit Blick auf die Stadtrat-Budgetdebatte vom nächsten Montag haben die grossen Burgdorfer Parteien ihre Positionen bezogen: Die BDP lehnt den Voranschlag laut Präsident Christoph Wyss ab. Die Stadt wolle trotz ihrer leeren Kasse «bis 2013 immer mehr Geld ausgeben. Das ist verantwortungslos», sagt Wyss (siehe Haupttext). Die Freisinnigen haben gemäss Fraktionschef Michael Ritter mehrheitlich beschlossen, das Budget zu genehmigen. Vier der sechs FDP-Stadträte würden Ja sagen; einer enthalte sich der Stimme. Christine Jost von den Jungfreisinnigen hat schon Anfang dieser Woche bekannt gegeben, dem Budget nicht zuzustimmen. Für Ritter steht fest: «Wegen des Defizits von 4 Millionen Franken versinkt Burgdorf nicht im Elend. Es kann ja noch einmal durch das Eigenkapital aufgefangen werden.» Auch die SP stehe hinter der gemeinderätlichen Vorlage, teilt Fraktionschef Stephan Berger mit. Die Genossinnen und Genossen seien sich zwar «bewusst, dass in den kommenden Jahren auf das eine oder andere verzichtet werden muss». Trotzdem seien «Hysterie und Panikmache nicht angebracht». Noch keinen Entscheid gefällt hat die SVP. «Wir warten die Parlamentsdebatte ab und schauen, welche unserer Budgetvorstösse durchkommen», sagt Präsidentin Nadja Pieren. Unmittelbar vor der Schlussabstimmung werde die Partei eine Auszeit verlangen und ihren Beschluss fassen. Die EVP genehmigt den Voranschlag. Ohne Begeisterung zwar – «aber wir haben eigentlich gar keine Wahl», sagt Präsident Martin Aeschlimann. jho >

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