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Baubewilligung für Fussballstadion ist da

Die Stades de Bienne haben eine weitere Hürde

Der Bau des Fussballstadions, Teil der Stades de Bienne, kann beginnen: Das Regierungsstatthalteramt erteilte gestern die Baubewilligung dafür. Zwar gibt es laut Christian Pfäffli vom zuständigen Statthalteramt einige Auflagen zu beachten. Diese seien «umfangreicher» als bei vielen andern Bauten, doch sei dies bei einem Grossprojekt wie den Sportstadien «vollkommen normal». Die Auflagen seien allesamt «erfüllbar», so Pfäffli weiter. Sandra Wetzel, Pressesprecherin der Totalunternehmerin HRS, die die Stades de Bienne bauen soll, zeigt sich über die Erteilung der Baubewilligung erfreut. «Das gibt der Abstimmung vom Wochenende eine zusätzliche positive Note», sagt sie. Abgestimmt wird dann über die gelockerten Bedingungen für die kommerzielle Mantelnutzung, welche HRS gefordert und die Stadt Biel akzeptiert hatte. Die beiden Stades-de-Bienne-Bauherrinnen HRS und Stadt Biel warten nun auf zwei weitere Baubewilligungen: diejenige für das Eisstadion sowie eine weitere für den Abbruch der alten Stadien und die Erstellung der Aussentrainingsfelder. Diese Bewilligungen werden laut dem Statthalteramt «in den nächsten Tagen» erteilt, «da keine Gründe mehr vorliegen, diese nicht zu erteilen». Eine Vereinbarung zwischen den Bauherrinnen und dem Verkehrsclub VCS werde auch in die anderen Bewilligungen einbezogen. Auf Grund dieser Vereinbarung hatte der VCS seine Einsprache zurückgezogen. Nach Erteilung dieser drei Baubewilligungen ist jedoch erst das noch unveränderte Projekt bewilligt. Sollten die Bieler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Bauherrinnen folgen und den gelockerten Bedingungen für die kommerzielle Mantelnutzung am Wochenende zustimmen, muss für das veränderte Projekt erneut ein Baugesuch gestellt werden. Auf die umfangreichen Abklärungen, die Pfäffli für die erste Baubewilligung machen musste, kann er bei der Bewilligung des abgeänderten Projekts aber nur bedingt zurückgreifen. «Wir müssen nochmals von vorne beginnen», sagt Pfäffli. «Ich gehe davon aus, dass alle Instanzen, die zum ersten Baugesuch Stellung nahmen, erneut angehört werden.» Auch die aufwändige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) müsse wahrscheinlich erneut durchgeführt werden. Die UVP war der Hauptgrund, weshalb die Baubewilligung für das erste Gesuch deutlich mehr Zeit beanspruchte, als die Verantwortlichen der Stadt Biel dachten. Grund waren die 4000 bewilligten Autofahrten zu den Stades de Bienne pro Tag. ken/bt >

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