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Basel siegt im Klassiker

fussballDer FC Basel ist beim FC Zürich zum zweiten Auswärtssieg der Saison gekommen. Nach dem 1:0 beträgt der Rückstand auf Leader Luzern noch zwei Punkte.

Am Ende brauchten sich die Basler nicht mehr über den Schiedsrichter zu ärgern. Weil Zürichs Amine Chermiti einen Foulpenalty in der 75.Minute kläglich über das Tor schoss, blieb der Fehlentscheid von Schiedsrichter Stefan Studer ohne Folgen. David Abraham hatte im Zweikampf gegen Oliver Buff klar den Ball gespielt. Weil Chermiti versagte, wurde Xherdan Shaqiri zum Matchwinner. Er hatte nach 55 Minuten FCZ-Torhüter Johnny Leoni mit einem Freistoss aus 22 Metern in der näheren Ecke erwischt. 3 Punkte trotz wenig Aufwand Für Basels Interimscoach Heiko Vogel war es ein gelungenes Debüt in der Super League. «Wir sind gut reingekommen, haben eine Standardsituation genutzt, und am Ende haben wir auch gezeigt, dass wir kämpfen können.» Die Analyse traf zu, so kurz sie auch war. Sie war wie die Leistung des FCB: sehr effizient. Es brauchte keine herausragende Leistung für diesen Sieg. Am Dienstag hatte der FCB in der Champions League gegen Benfica einen grossen Aufwand betrieben und nichts dafür bekommen. In Zürich holte er mit wenig das Maximum. Basel tat dies, ohne auf die Unterstützung seiner Anhänger zählen zu können. Wegen des massiven Polizeiaufgebots beim Bahnhof Altstetten weigerten sich die Basler, aus dem Extrazug auszusteigen, und fuhren grösstenteils wieder zurück nach Basel. Es ist anzunehmen, dass die Fans den FCB am Mittwoch in Sitten gegen den zweitklassierten FC Sion wieder unterstützen werden. Am Samstag empfängt der FC Basel dann den Tabellen-Neunten GC. Es ist also nicht auszuschliessen, dass der Meister schon Ende Oktober erstmals in dieser Saison auf Platz 1 der Rangliste klassiert ist. Sio zauberte für Sion Matchwinner für den FC Sion in Genf war der Franzose Giovanni Sio, der gegen Servette das 1:0 mit einem Kopfball einleitete und das 2:0 mit einem herrlichen Weitschuss selber erzielte. Beim ersten Treffer war sein Kopfball via Oberkörper von Teamkollege Vilmos Vanczak ins Netz der extrem heimschwachen Genfer gespritzt. Servette, welches das letzte Duell im Wallis gleich 4:0 gewonnen hatte, verlor gestern sein fünftes von bisher sechs Heimspielen und liegt nur noch vier Zähler vor Mitaufsteiger Lausanne. siTabelle/Telegramme Seite 26>

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