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Bahnhof Bern als Herzstück

Ein neuer RBS-Bahnhof, Viertelstundentakt bei den S-Bahnen, neue

Bis 2030 wird der öffentliche Verkehr 61,7 Prozent mehr Passagiere als heute transportieren müssen. So prognostiziert es die Regionalkonferenz Bern-Mittelland in ihrem Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept. Schon heute ist der ÖV auf einigen Linien am Anschlag. Marco Rupp ist Fachbereichsleiter Verkehr bei der Regionalkonferenz. So wollen die Verkehrsplaner laut Rupp das Wachstum bewältigen: Taktverdichtung der S-Bahn: Im Kernbereich zwischen Belp und Münchenbuchsee, Münsingen und Brünnen soll auf der S-Bahn in Spitzenzeiten der Viertelstundentakt vorherrschen. Das setze Infrastrukturausbauten voraus: Doppelspurabschnitte im Gürbetal, das dritte Gleis zwischen Gümligen und Münsingen, Ausbau Bahnhof Bern. Ausbau Bahnhof Bern: Für Rupp das Herzstück der Verkehrsplanung. Zurzeit prüfen Experten Varianten. Der RBS-Bahnhof habe noch wenige Jahre genügend Kapazität. Man müsse jetzt einen neuen planen, um in zehn Jahren erste Lösungen zu haben. Der neue RBS-Bahnhof soll den späteren Ausbau des SBB-Bahnhofs nicht behindern. Dichtes Tram- und Busnetz: Die Regionalkonferenz setzt sich für das Tram Region Bern ein. Auf den Buslinien 12 (Bahnhof Bern–Länggasse) und 20 (Bahnhof Bern–Bahnhof Wankdorf) soll das Potenzial für neue Tramlinien geprüft werden. Auf der Linie 21 nach Bremgarten sollen längere Busse die Kapazitätsprobleme lösen. Umsteigeknoten: An Bahnhöfen wie Wankdorf, Worblaufen, Ausserholligen oder Brünnen laufen S-Bahn-Linien mit dem städtischen Verteilnetz zusammen. Pendler sollen bereits dort auf Bus und Tram umsteigen, um den Bahnhof Bern zu entlasten. Einen zweiten Ring solcher Umsteigeknoten bilden beispielsweise Zollikofen, Köniz oder Wabern. Park&Ride, Bike&Ride: An Umsteigeknoten sollen genügend Auto- und Veloparkplätze vorhanden sein. Tangentiallinien: Die Regionalkonferenz strebt drei Gürtel von tangentialen Buslinien an: in der Stadt, in der Kernagglomeration und in der Agglomeration. Regionales Busnetz: Im ländlichen Raum strebt die Regionalkonferenz zu Spitzenzeiten den Halbstundentakt und den Erhalt der bestehenden Linien an.sar Mitwirkung zum Konzept Das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) koordiniert und plant Raumplanung und Verkehrsentwicklung im Berner Mittelland für die nächsten 20 Jahre. Bis am 19.November läuft die Mitwirkung. Die Unterlagen sind einzusehen unter www.bernmittelland.ch.>

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