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«Bäse-Ärnscht» feiert Jubiläum

WyssachenErnst Niederhauser feiert sein 20-Jahr-Dienstjubiläum. Er ist der erste Gemeindearbeiter im Dorf.

Seit 20 Jahren ist Ernst Niederhauser in Wyssachen Gemeindearbeiter. Ein nicht ganz alltägliches Dienstjubiläum – denn Niederhauser ist der erste hauptamtlich angestellte Gemeindearbeiter überhaupt in Wyssachen. Mit einer kleinen Feier wurde er nun für seine Arbeit geehrt. «Hesch de all Tag z tüe?», fragten besorgte Bürger den jungen Gemeindearbeiter noch vor 20 Jahren. Ernst Niederhauser erinnert sich daran ebenso gut wie an jenen Steuerzahler, der sich damals bei der Gemeinde beschwerte, der Gemeindearbeiter habe «füf Minute z lang Znüni gno». Auch heute noch könne er es nie ganz allen recht machen, erzählt er. Nie würden alle Steuerzahlenden das Gefühl haben, ihr Geld sei beim Gemeindearbeiter richtig eingesetzt. Der «Bäse-Ärnscht», wie ihn die Wyssacher bald einmal nannten, nimmts aber gelassen: «Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.» Viele Wyssacher würden seine Tätigkeit aber schätzen. «Das kommt in Rückmeldungen immer wieder zum Ausdruck.» Da es keinen Vorgänger gab, von dem Niederhauser seine Stelle im April 1991 übernehmen konnte, bestanden damals auch keine fixen Arbeitsabläufe. Immer wieder wurde sein Tätigkeitsfeld im Lauf der Jahre daher den veränderten Bedürfnissen angepasst. Für 55 Kilometer Gemeindestrassen ist Ernst Niederhäuser heute zuständig, er räumt den Schnee, ist verantwortlich für die Kanalisation, macht Baukontrollen und vertritt auch mal den Totengräber. «Ich bin von meinem Beruf begeistert und arbeite gern zum Wohle der Allgemeinheit», sagt er auch nach 20 Jahren noch. Barbara Heiniger>

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