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Aus Solidarität am Jubiläum dabei

Betriebsvielfalt Er sei kein typischer Züchter und mache an der Jubiläumsschau aus Solidarität mit, erklärt Hansueli Rupp aus Oberstocken. «Jedes meiner Tiere ist auf seine Art schön. Für mich muss es nicht deklarierten Zuchtzielen entsprechen.» Er handle deshalb auch nicht mit Zuchttieren. Für ihn stehe Qualität und eine gehaltvolle Milch im Vordergrund, die auch Dank der Viehzuchtgenossenschaft monatlich kontrolliert werde. Bei einem Viehbestand von rund 110 Stück halte er um die 50 Milchkühe. Nebst dem Verkauf von Milch und Fleisch widmen sich Rupps der Vertragsaufzucht. «Das heisst, wir holen drei- bis viermonatige Kälber auf unseren Betrieb, ziehen sie auf und geben sie hochträchtig an den Stammbetrieb zurück», erläutert der Landwirt. Auf seinem Hof wird auch ein Stier der Mastrasse Limousin gehalten. Der aus der Kreuzung mit Milchkühen entstehende Nachwuchs wird in die Mutterkuh-Haltung verkauft. Hansueli Rupp sagt: «Uns Bauern wird ja stets gepredigt, wir müssten vermehrt nach Nischen Ausschau halten. Und so sehe ich nun dank der von uns gepflegten Vielfalt der Zukunft doch einigermassen optimistisch entgegen.» Das Land bewirtschaften Rupps in einer Betriebsgemeinschaft mit der Familie Wenger. In der Art eines kleines Lohnunternehmens werden nebenbei Rundballen gepresst, diverse landwirtschaftliche Arbeiten und Winterdienste ausgeführt.prr>

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