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«Aus den Socken gehauen»

Manuela Lankerhats «aus den Socken gehauen», als sie von ihrer Wahl in die Exekutive erfuhr. Jetzt will das SVP-Mitglied helfen, «Interlaken vorwärts zu bringen».

«Höchstens 20 bis 25 Prozent» schätzte Manuela Lanker noch bis am Sonntagmittag ihre Chance, in den Gemeinderat gewählt zu werden. Umso grösser dann die Überraschung, gemäss Parteipräsident Marc-Alain Sahli «die Sensation»: Als klare Spitzenreiterin aller SVP-Kandidaten schaffte sie den Sprung in die Exekutive. «Das hat mich aus den Socken gehauen», lachte Manuela Lanker auch gestern noch. Damit ist der erst 25-jährigen Frau gelungen, was in Interlaken höchst selten ist: Sie wurde gewählt, ohne jemals der Legislative angehört zu haben. Trotzdem war ihr der Grosse Gemeinderat nicht fremd, denn als (nicht stimmberechtigte) Vertreterin des Jugendparlamentes erhielt sie zwei Jahre lang einen guten Einblick in die Tätigkeit des Parlamentes. «Das fand ich immer sehr interessant», gibt sie als einen der Gründe für ihre Kandidatur an. Und nun freue sie sich «mitzuhelfen, Interlaken vorwärts zu bringen». Dazu brauche es unter anderem ein Gesamtkonzept für die Verkehrsführung, «das logisch und verständlich ist und das Zentrum entlastet». Manuela Lanker absolvierte nach der Sekundarschule eine KV-Lehre im Grand Hotel Victoria- Jungfrau und erwarb parallel dazu die Berufsmaturität. Es folgten Jahre als Flight Attendant und als Disponentin bei der Swiss. Heute ist sie Direktionsassistentin beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Zu ihren Hobbys gehören Reisen, Skifahren und Tennis. Und im Fernsehen schaut sie «keine politischen Diskussionen, die regen mich auf, sondern gute Spielfilme». aka>

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