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Aufruf für mehr Engagement

Aeschi Drei Gemeinderäte und fünf neue Kommissionsmitglieder wurden an der Gemeindeversammlung gewählt.

Die zur Wahl vorgeschlagenen Gemeinderäte Daniel Dietrich, Daniel von Känel und Yvonne Schmid wurden von der Gemeindeversammlung Aeschi gewählt. Allerdings bedauerte der frühere Gemeindepräsident Christoph Berger den Umstand, dass die Gemeindebehörden, Gemeinderäte, Parteien und der Gewerbeverein immer mehr Zeit für Überzeugungsarbeit aufwenden müssten, um geeignete Personen zu einer Kandidatur zu bewegen. Er rief die Einwohner auf, sich in der Gemeinde zu engagieren. Und der abtretende Thomas Kopp, für den die FDP keinen Nachfolger stellen konnte, doppelte nach: «Das Amt ist nicht nur eine Belastung, es bereitet viel Freude, und ich habe viel gelernt.» Mancher Verwaltungsratspräsident grosser Unternehmen könnte etwas lernen, fand Kopp. Gemeindepräsident Kurt von Känel bereite die Unterlagen zu den Geschäften des Gemeinderats hervorragend vor, und die Mitglieder würden kurz, sachlich und lösungsorientiert diskutieren. In die Rechnungsprüfungskommission wurde neu Dominik Schärz gewählt, in die Fürsorgekommission Bernadette Dietrich, in die Landwirtschafts- und Forstkommission Heinz Luginbühl (Scheidmatte), in die Baukommission Stephan Wenger und in die Entsorgungskommission Paul Bichsel. 1,41 Millionen investieren Die Gemeinde Aeschi steht bei einem Steuerfuss von 1,77 und der Liegenschaftssteuer von 1,5 Promille des amtlichen Werts gut da – der Souverän hat das Budget bei gleich bleibender Steueranlage genehmigt. Das Eigenkapital beträgt zwei Millionen Franken. Bei geplanten Einnahmen von 6,9 Millionen Franken ist im Voranschlag 2011 ein Defizit von 135000 Franken vorgesehen. Es sind 1,41 Millionen Franken für Investitionen geplant: Die Dach- und Fassadensanierung des Schulhauses in Aeschiried (450000 Franken), der Ersatz der Heizung in der Oberstufe (390000 Franken) und die Sanierung der Parkhausdecke in Aeschiried (350000 Franken) stellen die grössten Brocken dar. Der Ansatz für die Mitarbeit in der Gemeinde (Gemeindewerkansatz) wird von 20 auf 24 Franken pro Stunde erhöht. Ausserdem •senkt Aeschi die Kehrichtgebühren; •wird der Beitrag ans Hallenbad mit Wellnessbereich von 70000 auf 120000 Franken erhöht; •wird an den Tourismus 2011 ein Beitrag von 50000 Franken ausgerichtet; •konnten in Aeschi in den letzten Jahren die Zinsbelastung und die Schulden abgebaut werden; •Fällt der Finanzausgleich tiefer aus; •wurden fünf Kreditabrechnungen von Projekten (Hallenbad, Kanalisationsleitung Chappele bis Spiezwiler, die generelle Entwässerungsplanung GEP, die Sanierung der Zivilschutzanlage Mustermattli und die Sanierung der Aeschiriedstrasse oberer Boden–Garage Bieri) genehmigt; •wurden die Gemeinderäte Thomas Kopp, Hansueli Rauber und Paul Indermühle beschenkt und verabschiedet.Rösi Reichen>

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