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Aufgepasst, SCB!

Die SCL Tigers und Ambri haben einiges gemeinsam: Nicht nur, dass die beiden Vereine zu den meistgenannten Anwärtern auf einen Playout-Platz zählen, sie haben in der helvetischen Eishockeyszene auch Kultstatus erlangt, beklagen jedoch grössere finanzielle Probleme. Letztere sind für in geografischen Randregionen ansässige Sportunternehmen in den letzten Jahren fast unumgänglich geworden. Es mag daher erstaunen, setzt sich ein in der sportlichen Anonymität versunkener Klub aus einem noch abgelegeneren Winkel die Rückkehr ins bezahlte Eishockey zum Ziel. Die Schreibe ist vom Erstligisten EHC Arosa. Die Gemeinde Arosa, am Ende des Schanfigger (kein Schreibfehler!) Tals gelegen, liess sich nicht lumpen und investierte rund 15 Millionen Franken in die Sanierung der Eishalle. Im Sommer ist die 2220 Zuschauer fassende Arena (mit VIP-Logen) bezugsbereit, ein Jahr später sollen die Bündner wieder in der NLB spielen. Damit würde sich ein Kreis schliessen. 1986 stieg Arosa aus Geldmangel – eine Folge der Professionalisierung – als erster Schweizer Eishockeyklub freiwillig von der NLA in die 1.Liga ab. Noch heute sprechen Fans aus dem Unterland von verloren gegangener Eishockeyromantik. 2008 wurde das traurige Kapitel in Arosas Vereinsgeschichte gar verfilmt. Es ist zu bezweifeln, dass Arosa wieder an frühere Erfolge (9 Meistertitel) anknüpfen kann, auch wenn sich Visionäre gar die Rückkehr ins Oberhaus erträumen. Falls diese gelingen sollte, müsste sich der SC Bern in Acht nehmen. Denn: Arosa gehörte zu den Angstgegnern der Berner, von 44 Vergleichen in der NLA gewann der SCB nur 12phr>

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