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Auf zu schöneren Ufern

BrienzDas Stimmvolk sagte Ja zu einer attraktiveren

Mit einer Stimmbeteiligung von 49,5 Prozent wurde ein Verpflichtungskredit für 3,5 Millionen Franken zum Ausbau der Uferwege und der Rastplätze ausserhalb der Quaianlage bewilligt. 635 Ja-Stimmen standen 363 Nein-Stimmen gegenüber. Längerer Zeithorizont Gemeindepräsidentin Annelise Zimmermann (FDP) zeigte sich nach der Abstimmung erleichtert: «Wir sind froh über den Ausgang der Urnenabstimmung, dieser Entscheid des Stimmvolks erleichtert uns in den nächsten Jahren die Planung.» Aus dem Grund, weil man mit dem Rahmenkredit nicht mehr für jeden einzelnen Wegabschnitt, jeden Rastplatz sowie für Ufersanierungen immer einzeln einen Kredit beantragen müsse. «Dieser Kredit ist gerechtfertigt, weil er für einen längeren Zeithorizont vorgesehen ist.» Eine Salamitaktik wäre falsch gewesen. «Im Vorfeld sagten einige Bürger zwar schon, dass es eine Menge Geld ist, aber man hat offenbar die Notwendigkeit eingesehen.» Grundlage Uferschutzplanung Mit dem Kredit sollen der Uferweg und Rastplätze Richtung Giessbach zwischen dem Campingplatz Seegärtli und dem Gebiet Engi ausgebaut werden. Grundlage für das Vorhaben bildet die Uferschutzplanung von Brienz, die vor zwei Jahren bewilligt wurde. Elf Etappen sieht das Vorhaben vor, gebaut wird bis ins Jahr 2014. Dazu gehören auch die Renaturierung der Brunnenquelle und die Ufergestaltung südlich des Aarekanals sowie eine neue Anlage des Rastplatzes Brunnen. Die vorgesehene Ufergestaltung in den Einmündungsbereichen des Glyssi- und des Trachtbachs hängen jedoch von den Wasserbauprojekten ab, die derzeit umgesetzt werden. Von den Kosten können bis zu 90 Prozent subventioniert werden. Für die Gemeinde ergeben sich Restkosten von rund 960000 Franken, die sie aus Steuern finanzieren muss. Die Bau- und Folgekosten der Uferwege und der Rastplätze werden im Finanzplan 2011 bis 2015 der Gemeinde berücksichtigt.flg/pd>

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