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Auf der Ruine Erlinsburg weht die Schweizer Fahne

niederbippDie Ruine Erlinsburg ist ein Aussichtspunkt mit reicher Geschichte. Neu flattert dort die Schweizer Fahne im Wind – dank dem

In würdigem Rahmen wurde diese Woche der neue Fahnenmast auf der Ruine Erlinsburg ob Niederbipp eingeweiht und erstmals die von weither sichtbare Schweizer Fahne aufgezogen. Die Initianten aus dem Lions Club Erlinsburg-Niederbipp, Jean Herzig (Niederbipp) und Präsident Marcel Weibel (Oensingen), hatten die Idee schon lange gehegt, mussten für die Umsetzung jedoch einige behördliche Hürden nehmen. Nicht ganz einfach war dann auch das Setzen des Fundaments für die Fahnenstange auf der Spitze der Ruine. Interessant waren die Ausführungen des ehemaligen Lehrers und Hobbyhistorikers Andreas Gäumann (Konolfingen), der den Anwesenden viele geschichtliche Hintergründe zur Erlinsburg und dem wichtigen Punkt an der gegenüberliegenden Flanke zur Bechburg liefern konnte. Tatsächlich gibt es hier Funde aus verschiedensten Epochen und Mauerresten von insgesamt vier Burgen: vordere, mittlere, hintere und hinterste Erlinsburg. Die von der Gemeinde Niederbipp vor ein paar Jahren errichtete Feuerstelle im Wald unterhalb der Ruine wurde nun durch den Fahnenmast und eine Tafel mit einem kurzen Geschichtsabriss ergänzt. «Die Geschichte dieses Historischen Ortes ist allgegenwärtig und soll mit dieser Fahne für die Bevölkerung wieder sichtbar gemacht werden», heisst es darauf. Der Ort ist einen Besuch wert, die Aussicht allein entschädigt für den steilen Aufstieg. maj/pd>

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