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Auch Jugendliche kontrollieren

«Selbstkritik angebracht» Leserbrief vom 10.Dezember zu Alkoholtestkäufen am Chlousemärit Uetendorf Ich bin seit mehr als 17 Jahren in Uetendorf als selbstständiger Wirt tätig, mit mehr oder weniger Erfolg. Seit 17 Jahren haben wir im Dorf ein Jugendproblem. Die Gemeinde Uetendorf verfügt über etwa 500 Jugendliche, und von diesen sind höchstens 10 bis 15 ein Problem. Ich sehe es nicht als angebracht, dass es 10 bis 15 Jugendliche fertigbringen, unser Dorf zu terrorisieren. In den 17 Jahren meiner Tätigkeit habe ich immer versucht, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Ich ersuche Sie, Herr Krebs, am nächsten Schulfest Farbe zu bekennen und selber am Verkaufstand mitzuhelfen und abzuschätzen, wie einfach es ist, das Alter der Jugendlichen zu erkennen! Es gibt Ausweise, die echt sind – und auch ab und zu solche, die gefälscht sind! Ich sehe es als ganz klar und ungerecht an, dass nur diejenigen kontrolliert werden, die am Verkauf tätig sind. Am Weihnachtsmarkt habe ich kurz vor der Kontrolle fünf Jugendliche im Coop Uetendorf beobachtet, wie sie zehn Dosen Bier gekauft haben. Einer davon war 16 Jahre und zwei Monate! Wer hat das Bier gekauft, und wer hat das Bier getrunken? Ich überlasse es Ihnen, Herr Krebs, dies zu beantworten! Ich sehe es an der Zeit, auch die Jugendlichen zu kontrollieren – und in den nächsten Uetendorfer Nachrichten bekannt zu geben, dass man den Sohn oder die Tochter der Familie X auf dem Dorfplatz oder wo auch immer aufgegriffen hat, beim Konsum von leicht alkoholhaltigen Getränken! Mehr braucht es nicht! Den Datenschutz sehe ich hier ausser Kraft gesetzt. Es braucht nur ein wenig Zivilcourage! Ich gönne jedem sein Bier! Es gibt ja auch Vorstösse, das Bier erst ab 18 Jahren zu verkaufen. Ok, kein Problem! Aber die gleichen Parteien möchten ein Stimmalter 16. Wie geht das? Wenn ich es richtig sehe, dann sieht die Zukunft so aus, dass die «Kinder» ab 18 Jahren saufen und mit 16 Jahren stimmen können! Super! Dazu kann ich echt nur Fragezeichen setzen. Wer trägt da noch die Verantwortung?Alfred GfellerUetendorf>

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