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Attraktives Kräftemessen geplant

2011 soll in Thun Spitzenhandball geboten werden. Wacker plant, ein renommiertes internationales Turnier auszutragen.

Nächsten Sommer soll im Oberland Handball erster Güte zu bestaunen sein: Die Verantwortlichen Wacker Thuns planen, vor Beginn der Saison 2011/2012 ein internationales Turnier durchzuführen. «Noch sind einige wichtige Fragen zu klären», sagt Präsident Heinz Widmer. Primär gehe es um den genauen Zeitpunkt und das Teilnehmerfeld. «Wir haben konkrete Vorstellungen und wollen den einen oder anderen namhaften Gegner verpflichten.» Mit dem auf europäischem Parkett erprobtem Team Sloga Doboj steht ein erster Teilnehmer so gut wie fest. Von den Bosniern stammt auch die Idee, zu einem internationalen Kräftemessen einzuladen. Wacker nahm in den vergangenen Jahren mehrmals an einem Turnier in Doboj teil und will laut Widmer «Gegenrecht walten lassen». Neben den Osteuropäern und der einheimischen Equipe von Trainer Martin Rubin sollen eine deutsche und vorzugsweise eine spanische Spitzenmannschaft das Feld komplettieren. Mit einem Bundesligisten sind die Verhandlungen fortgeschritten, noch gilt es letzte Details zu besprechen. Das Problem sei nicht finanzieller Natur, erklärt Widmer. «Der internationale Spielplan ist noch nicht definiert. Darum können die Klubs nicht planen.» Es sollte sich hierbei aber nur noch um wenige Wochen handeln. Das Turnier dürfte erstmals im August 2011 über die Bühne gehen. Die Austragung während der Meisterschaftspause im Winter erscheint wenig sinnvoll; viele Equipen sind dannzumal ersatzgeschwächt, da die Nationalspieler an WM- und EM-Kampagnen teilnehmen. «Können wir eine Mannschaft von Format präsentieren, wird die Sponsorensuche leichter fallen», sagt Widmer. Auch von der Stadt erwartet der Vereinsvorsitzende entsprechenden Support. Die Lancierung des Projekts gründe nicht im finanziellen Anreiz, sagt Sportchef Thomas Fahrni. «Natürlich wollen wir nicht drauflegen. Wichtiger wäre aber der Imagegewinn, der resultieren könnte.» Teams von internationalem Renommee würden auch den einen oder anderen Handballmuffel in die Halle locken, ist Fahrni überzeugt. Denkbar ist, dass die erstmalige Austragung des Turniers mit dem Schweizer Super-Cup – dem vorsaisonalen Duell des Meisters und Cupsiegers – kombiniert wird; quasi als Doppelveranstaltung in der Thuner Lachenhalle. Der Super-Cup wird vom Schweizer Sportfernsehen übertragen, die TV-Präsenz könnte allenfalls für das internationale Kräftemessen genutzt werden, was der Vermarktung des Events gelegen käme. Philipp Rindlisbacher>

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