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Atomkraftwerke erhöhen Krebsrisiko nicht

ForschungFür Kinder, die in der Nähe eines AKW leben,

Während zweier Jahre hat ein Team der Universität Bern Leukämiefälle von Schweizer Kindern untersucht. Sie wollten die Frage beantworten, ob Kinder, die in der Nähe eines Atomkraftwerks geboren wurden und leben, einem grösseren Krebsrisiko ausgesetzt sind als andere Kinder. Gestern präsentierten die Forscher vor den Medien ihre Ergebnisse. Das Fazit: Die sogenannte Canupis-Studie konnte keinen Zusammenhang zwischen der Erkrankung an Krebs und einem langen Aufenthalt in AKW-Nähe feststellen. Von den insgesamt 573 Leukämieerkrankungen zwischen 1985 und 2009 bei Kindern unter fünf Jahren traten die allermeisten bei Kindern auf, die mindestens 15 Kilometer von einem AKW entfernt leben. In 51 Fällen betrug die Distanz zum nächsten Atomkraftwerk weniger als 15 Kilometer. Daraus könne man kein signifikant erhöhtes Krebsrisiko ableiten, sagte Matthias Egger vom Forscherteam der Universität Bern. Eine deutsche Studie, die dieselbe Frage untersuchte, kam 2007 zu einem anderen Schluss und stellte bei Kindern in unmittelbarer AKW-Nähe ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko fest. AKW-Gegner kritisieren die Schweizer Untersuchung. Die Schweiz sei viel zu klein, als dass statistisch relevante Daten erwartet werden könnten.phm/bwSeite 10+11>

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