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Assange wehrt sich

WikileaksJulian Assange kämpft weiter. Nach zwei gerichtlichen Niederlagen ist der Wikileaks-Gründer vor der höchsten britischen Instanz, dem Supreme Court, gelandet. Er will seine Auslieferung nach Schweden verhindern.

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat einen der letzten Versuche gestartet, seine Auslieferung von Grossbritannien nach Schweden zu verhindern. Der 40-Jährige zweifelt vor dem höchsten britischen Gericht die Rechtmässigkeit eines EU-weiten Haftbefehls an. Der Haftbefehl sei nur von der schwedischen Staatsanwaltschaft, nicht aber von einem Richter erwirkt worden. Assanges Anwältin Dinah Rose sagte gestern, der von einem schwedischen Staatsanwalt ausgestellte Haftbefehl erfülle damit die Anforderungen britischen Rechts nicht. Das siebenköpfige Richtergremium des Supreme Court muss nun über diese Grundsatzfrage entscheiden. Rose berief sich in ihren Ausführungen auf den mehr als 1500 Jahre alten Codex Justinianus, eine spätrömische Gesetzessammlung aus dem 6. Jahrhundert. Assange soll wegen des Verdachts auf Sexualstraftaten gegen zwei Frauen nach Schweden ausgeliefert werden. Obwohl die angeblichen Straftaten bereits im Sommer 2010 stattgefunden haben sollen, gibt es in Schweden noch immer keine Anklage. Assange sieht sich als Opfer eines politischen Komplotts und fürchtet, dass er von Schweden in die USA ausgeliefert wird. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat durch die Veröffentlichung vertraulicher US-Diplomatendepeschen den Zorn Washingtons auf sich gezogen.sda>

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