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Arena erlebte ersten Ansturm

AdelbodenDas Interesse war riesig: Am Samstag bekam die Bevölkerung in der neuen Freizeit- und Sportarena Gelegenheit, das Angebot zu beschnuppern. Gestern Sonntag war dann die Teileröffnung – die Eisbahn wird erst Mitte Februar in Betrieb genommen.

Das Interesse der Adelbodner Bevölkerung war sehr gross. Bereits um 14 Uhr, beim Start zum «halben Tag der offenen Tür» der neuen Freizeit- und Sportarena Adelboden, war im Prachtsbau an der Norro-Matte ein grosses Gedränge. Geschäftsleiter Adrian Haueter, der den Besuchern am Infostand Auskunft erteilte, freute sich über den grossen Andrang. «Wie viele Personen das waren, kann ich nicht sagen, aber es waren weit mehr, als wir erwartet hatten», sagte er nach der Türschliessung um 20 Uhr. Auch im Restaurant konnte sich das noch nicht eingespielte Personal über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Vier Verwaltungsräte, die beim Bau involviert sind, führten die Besucher durch die Teil-bereiche. Auch die Eishalle, die erst, wenn der letzte Belag ausgetrocknet ist und die Installationen gemacht sind, eröffnet werden kann, wurde gezeigt. Unter Anleitung von erfahrenen Persönlichkeiten konnte Alt und Jung bei den Sportanlagen schnuppern. Mit stoischer Ruhe halfen Bergführer der Alpinschule Adelboden den Kletterbegeisterten, die Tücken der Kletterwand zu überwinden. Die Kleinsten nahmen den Boulderraum in Beschlag. Wenn sich die kleinen Kraxler verstiegen hatten, wurden sie von den Müttern wieder gerettet. Bowling als grosser Renner Die Bowlingbahn war bei der Adelbodner Jugend der ganz grosse Renner. Auf den sechs Bahnen versuchten die Schülerinnen und Schüler aber sehr oft noch mit «Sandhaseneinlagen» ihre Treffsicherheit. Auch Wilhelm Inniger und seine Freundin Daniela Steiner bowlten die farbigen Kugeln mit grossem Spassfaktor nach hinten. «Es macht Spass, da kommen wir bestimmt immer wieder», schwärmte der 15-jährige Sekundarschüler. Er werde – wie sein Idol, Schwingerkönig Kilian Wenger – das Zimmermannshandwerk erlernen. Am nächsten Donnerstag dürfe er beim Schwingerkönig trainieren, freut sich der Jungschwinger. Freundin Daniela, die beim Bowlen schon recht stilsicher auftrat, fand: «Das ist megacool hier!» Jetzt müsse sie nicht mehr nach Rubigen zum Bowling fahren, sagte die ansonsten begeisterte Skifahrerin. «Das war auch für uns in der Bowlinghalle ein unerwarteter Ansturm. Die Bahnen waren von der ersten bis zur letzten Minute belegt», freute sich Verwaltungsrat Emilio Marcon. Marcon, der als langjähriger früherer Erstteamler eigentlich aus der Adelbodner Eishockeyszene stammt, zeichnete am Samstag für das Bowling verantwortlich. Er ist der Onkel der beim EHC Adelboden noch aktiven Führungsspieler Bruno und Adrian Marcon. Spitzencurler präsent Auch in der Curlinghalle herrschte reger Betrieb. Der frühere Spitzenskip Björn Zryd und der Schotte Brian Gray, der im Moment türkischer Nationaltrainer ist, schauten auf den vier Rinks zum Rechten. Gray, im Weltcurling eine Persönlichkeit, wird seine internationale Curlingschule Smart Curling (www.smartcurling.com) in Adelboden etablieren. Ein russisches Spitzenfrauenteam komme im Februar zu ihm nach Adelboden trainieren, informierte Gray. Zryd, der im zehnköpfigen Verwaltungsrat für den Bau der Curlinghalle verantwortlich war, schwärmte: «Diese Curlinghalle ist von der Infrastruktur her auf dem neusten Stand. In Adelboden können fortan internationale Titelkämpfe ausgetragen werden.» Der Curlingclub Adelboden, dessen erste Mannschaft an der EM 2007 Vierte wurde, gehört der Schweizer Spitzenklasse an. Geschäftsführer Adrian Haueter zog am Abend folgendes Fazit: «Der Ansturm hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Wenn dann auch die Eishalle eröffnet, könnte das eine Erfolgsgeschichte werden.» Peter Russenberger>

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