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Anzahl Kokser nimmt zu

Deutlich mehr Kokser holen Hilfe bei der Suchtstelle Contact Netz. Von allen Klienten, welche die Stiftung unterstützt, machten die Kokser 2002 rund 9 Prozent aus. Laut Projektmanager Fritz Brönnimann hat sich diese Zahl bis 2008 verdoppelt. Letztes Jahr liessen sich rund 500 Personen mit Suchtproblemen beraten. Davon seien in Bern und Biel 20 Prozent wegen Konsums von Kokain gekommen. «Koks ist eine Zeitdroge. Sie passt zu unserer Gesellschaft», so Brönnimann. Die Konsumenten seien jung, nicht unter zwanzig, gesellschaftlich gut integriert und hätten Jobs und Beziehungen. Brönnimann nennt den tiefen Preis des Kokains als Grund, weshalb die Einstiegsschwelle gesunken sei. Contact Netz hat auf die Entwicklung reagiert und führt seit zwei Jahren das Programm Off Line! für Kokainabhängigkeit. Die Zahlen von Contact Netz werden von der Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme gestützt: Wie diese kürzlich öffentlich machte, stieg der gesamtschweizerische Konsum von Kokain im Vergleich zu 2002 an. Stabil blieb der Konsum von Heroin, Methadon, Extacy. sazOff Line!: 3- bis 5-monatiges Behandlungsprogramm. Beratungsnummer: 0800 116 116 (gratis). •www.contactnetz.ch >

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