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Anwohner fügt sich

Thun-HünibachDer Kanton kann die Hofstettenstrasse in seinem Sinn sanieren und verbreitern: Anwohner Beat Haldimann hat seinen

Vor einem Monat hat Beat Haldimann die Verfügung der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) des Kantons Bern erhalten. Darin steht, dass all seine Einsprachepunkte abgewiesen werden. Das heisst für ihn: Er muss dem Kanton gegen eine noch unbekannte Entschädigungssumme einen Teil seines Lands abtreten, denn nur so kann die denkmalgeschützte Mauer vor seinem Haus an der Hofstettenstrasse rückversetzt werden. Dieser Schritt ist nötig, damit die Hofstettenstrasse einer Frischzellenkur unterzogen werden kann. Dazu gehören die Erneuerung des Asphaltbelags auf einem Teilstück der Strasse sowie die Markierung zweier Radstreifen. Haldimann verzichtet darauf, gegen das Urteil der BVE Beschwerde zu führen. «Unterdessen habe ich konstruktive Gespräche mit dem Kanton geführt», sagte er auf Anfrage. «Es war ein sehr positives Treffen. Die Behörden gingen auf meine Anliegen ein.» Dass er nun einen Teil seines Gartens mit historischen Bäumen verliert, sei zwar sehr schade. «Aber ich werde mich damit abfinden können.» Schaler Beigeschmack bleibt Dennoch hat das Gesamtprojekt für Haldimann einen schalen Beigeschmack. «Für mich ist es unlogisch, dass die Befürworter des Projekts mit der Sicherheit argumentieren.» Er lebt seit vielen Jahren am betroffenen Strassenstück. «Unfälle passierten vor und nach dem Bauperimeter.» Haldimann findet es grotesk, dass Gefahren gebannt werden sollen, die gar nicht existierten. Zudem kritisiert er, dass das Projekt losgelöst und nicht im Rahmen einer Gesamtlösung für die Verkehrssituation – zum Beispiel eine Tempo-30-Zone mit einer Anbindung an ein Parkhaus in der Nähe der Stadt – realisiert wird.Dino Dal Farra>

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