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Angst vor modernen Billettautomaten?

Hilflosigkeit vor dem

Wenn der Billettautomat statt Tasten und Knöpfen plötzlich einen Touchscreen hat, kann das Lösen eines Billetts für ältere Menschen zum Problem werden. Ein Kurs, wie ihn das Büro Rundum mobil in Frutigen anbot, hilft, Berührungsängste abzubauen. Doch nicht nur der Billettautomat kann ältere Menschen in ihrer Mobilität beeinträchtigen. Nebst der Bedienung des Automaten oder des Entwerters in den Bussen gibt es noch andere Hindernisse, die sie in ihrer Mobilität einschränken. «Wichtig ist, dass wir die ganze Mobilitätskette betrachten, vom Start bis zum Ziel», betont Andrea De Meuron, Bereichsleiterin Mobilität/Gesundheit bei Rundum mobil. Wichtig ist die Sicherheit Die Bedienung der Billettautomaten sei nur ein Bestandteil der Kurse, so Andrea De Meuron. Die Leute müssten aber ja zuerst zur Bushaltestelle kommen. Führe der Weg zur Haltestelle über eine lange Treppe, könne schon dies ein Problem sein – oder auch das Einsteigen in den Bus. Rundum mobil arbeitet mit Gemeinden und den nationalen und regionalen Transportunternehmen zusammen, um solche Schwierigkeiten zu beheben. Entscheidend ist auch, dass ältere Menschen sich an ihrem Bahnhof auskennen, zum Beispiel wissen, wo das WC ist oder der Lift. So fühlten sie sich sicherer. Sicherheit sei ein wichtiges Kriterium. Das Ziel von Rundum mobil ist es, dass ältere Menschen so lange wie möglich mobil sein können. Dies ist für das physische wie auch das psychische Wohlbefinden wichtig. Dabei soll die Mobilität nachhaltig sein, das heisst, der «Langsamverkehr» – zu Fuss, per Velo oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ist nach Möglichkeit zu bevorzugen. Über 55 nahmen teil «Mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben steht mehr Zeit zur Verfügung, und es tauchen Fragen auf: Brauche ich mein Abonnement noch? Will ich jetzt auf das Auto verzichten?» Wie aktuell diese Themen sind, zeigte denn auch das rege Interesse vor Ort. So fanden sich über 55 Teilnehmende, welche den Ausführungen der BLS, der Polizei Frutigen und der Automobilverkehr Frutigen-Adelboden AG in Theorie und Praxis Aufmerksamkeit schenkten. Das Büro für Mobilität bietet in Zusammenarbeit die Kurse «Mobil sein, mobil bleiben» an und arbeitet dafür mit verschiedenen Pro-Senectute-Organisationen zusammen. Die Kurse werden unterstützt von den SBB, der BLS, den regionalen Transportunternehmungen, dem Fonds für Verkehrssicherheit sowie den jeweiligen Gemeinden und vom Kanton Bern. pdNächster kostenloser Kurs in der Region: Spiez. Treffpunkt: Bahnhof BLS, Reisezentrum, am Donnerstag, 21.Oktober, von 14 bis 17 Uhr. Anmeldung: Telefon 0333340024 oder per Mail: info@rundum-mobil.ch. >

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