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Andreas Keller für Claire Haltner

SpiezAndreas Keller löst in der Synode für die katholische Kirchgemeinde Claire Haltner ab. Trotz genügender finanzieller Mittel muss die Kirchgemeinde künftig kürzertreten.

Der Voranschlag 2012 sieht Ausgaben von 709275 Franken vor bei einem Ertrag von 592900 Franken. Bei steigenden Ausgaben zeichne sich klar eine Abnahme der Steuereinnahmen ab, hielt Kirchgemeindepräsident Victor Hirlemann an der Budgetversammlung fest. Laut Finanzverwalter Beat Balmer sind die Auswirkungen der kantonalen Steuerrevision nicht absehbar. Unterhalt wird teuer Im 1974 eröffneten Kirchenzentrum fallen zunehmend Unterhaltskosten an. Der Kirchgemeinderat rechnet ab 2012 für die kommenden Jahre jeweils mit rund 70000 Franken. Dem früheren zunehmenden Trend entgegen, weisen die Steuereinnahmen erstmals ein Minus von fünf Prozent aus. Im Fünfjahresplan warten die Erneuerung «Schildkrottenhügel» auf der Nordseite des Gebäudes und eine neue Heizzentrale. Die Möglichkeit eines Fernwärmeanschlusses steht immer noch in den Sternen. Dank des finanziellen Polsters kann der Liegenschaftsunterhalt bis 2016 voraussichtlich aus eigenen Mitteln finanziert werden. Eine eigene Steuerreduktion ist gemäss den Finanzverantwortlichen kein Thema. Die Versammlung nahm das Budget 2012 bei unveränderter Kirchensteueranlage von 0,23 Einheiten der Staatssteuer an. Trotz der damit bewilligten 70000 Franken zum Gebäudeunterhalt versprach der Liegenschaftsverantwortliche Bernhard Brantschen, Ausgaben ab 20000 Franken auch künftig der Versammlung vorzulegen. Als grösster Brocken beim Unterhalt im zu Ende gehenden Jahr erwähnte Bernhard Brantschen die Restaurierung der Westfassade. 2012 ist die Renovation der Sakristei vorgesehen. Zudem sollen Ergänzungen an der Verstärkeranlage akustische Verbesserungen bringen. Für weitere Verbesserungen im Mehrzweckkirchenraum im Jahr 2013 nimmt der Liegenschaftsverantwortliche Vorschläge aus der Pfarrei entgegen. Die Teilrevision der kantonalen Kirchenverfassung sieht zur Professionalisierung der Exekutive die Halbierung des Synodalrates von zwölf auf sechs Mitglieder vor (vergleiche Ausgabe von gestern). Trotz angepasster Entschädigung an die Synodalräte bleiben die finanziellen Beiträge der Kirchgemeinden mit 8,2 Prozent unverändert. Das Dekanat müssen neu nicht mehr Priester oder Gemeindeleiter vertreten. Die Stimmberechtigten nahmen auch diese Vorlage an und wählten Andreas Keller anstelle der abtretenden Claire Haltner ins kantonale Kirchenparlament. Trotz intensiver Suche konnte die Lücke im Kirchgemeinderat auch an dieser Versammlung nicht geschlossen werden. Guido Lauper>

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