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Am Montag gibts Informationen

Es tut sich was in Sachen

Die Absicht ist alles andere als neu: Im nächsten Jahr will die Landi Niesen – der Zusammenschluss der Genossenschaften Spiez und Thierachern – für ihren geplanten Neubau am Faulenbachweg in Spiezwiler schwere Baumaschinen auffahren lassen. Auf dem gut 20000 Quadratmeter grossen Schlüsselmatte-Terrain der Burgergemeinde Bern soll für gegen 5 Millionen Franken eine Landi mit Verkaufsladen und Agrarbereich entstehen (wir berichteten). Die Bernburger sind bereit, ihr Land in der Gewerbezone – und wie üblich im Baurecht – freizugeben. Der «Niesen»-Neubau soll im unteren Bereich der Parzelle, entlang der Autobahn A8, realisiert werden. Das offenbar auf rund 7000 Quadratmetern, was beinahe der Hälfte des überbaubaren Bernburgerlandes entspricht. Ein Quartett informiert Wie im Simmentaler Amtsanzeiger zu lesen ist, wird die Spiezer Bevölkerung am kommenden Montag, 2. November, ab 19 Uhr über das Projekt orientiert. Zur Infoveranstaltung in der Burgerstube des Gemeindezentrums Lötschberg lädt ein Quartett: die Genossenschaft Landi Niesen, die Bauverwaltung Spiez, die Burgergemeinde Bern sowie das kantonale Tiefbauamt. «Die Planungsarbeiten sind nun soweit fortgeschritten, dass die Anwohner und Interessierten über das Vorhaben informiert werden können», heisst es in der Ausschreibung. Vertreter der Genossenschaft Landi Niesen und der Gemeinde Spiez werden über den geplanten Neubau und die vorgesehenen Erschliessungsanpassungen orientieren. Ausserdem stellen sich Vertreter des Tiefbauamtes und der Burgergemeinde Bern als Landbesitzerin den Fragen der Anwesenden. Kredit von 85000 Franken Pünktlich für unsere Meldung lieferte gestern auch der Spiezer Gemeinderat Neues zum Thema Landi Spiezwiler. Die Erschliessung der Parzelle werde gemäss Verkehrsrichtplan über den Faulenbachweg geführt, teilte die Exekutive mit. Und: «Für die Projektierung eines Ausbaus des Faulenbachweges, Einmündung Simmentalstrasse bis zur Brücke über die A8, wird ein Kredit von 85000 Franken bewilligt.» Was auf dem verbleibenden Stück Bernburgerland dereinst entstehen wird, ist heute nicht bekannt. Es sollen aber mehrere Personen Interesse an Bauland in der Schlüsselmatte angemeldet haben, wie Bruno Riedo, Domänenverwalter der Burgergemeinde Bern, im Sommer gegenüber dieser Zeitung erklärte. Einer der Interessenten war der Spiezer Robert Gasser. Der Gewerbler und WGA-OK-Präsident wollte oberhalb der neuen Landi den BEO-Funpark, ein Spielparadies mit Mantelnutzung, realisieren. Dazu dürfte es nicht kommen: Am Funpark-Stand an der Waren- und Gewerbeausstellung vom Wochenende war ersichtlich, dass Gasser für das ehrgeizige Projekt einen anderen Standort in Spiez ins Auge gefasst hat. Er wollte sich gestern auf Anfrage nicht näher dazu äussern. Wenn die schriftliche Zusicherung vorliege, könne er informieren, sagte Initiant Gasser. Das soll bald der Fall sein.Jürg Spielmann>

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