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Alles «Made in China» oder was?

Es fällt einem ins Auge. Wer in einem Laden durch die Regale geht und sich achtet, kann auf den Artikeln immer wieder lesen: «Made in China». Warum ist das so? Können wir Schweizer uns nicht selbst versorgen? Interessiert dies die Jugendlichen? Ist ihnen egal, woher die Waren stammen? Der PFEFFER hat auf diese und andere Fragen Antworten gesucht.

Ich schlendere durch das Migros-Einkaufszentrum in Uetendorf. Draussen ist es warm. Ich greife nach einem erfrischenden Ice-Tea im Kühlschrank und will mir ein Päckchen Trinkhalme holen. Als ich es in den Händen halte, lese ich: «Made in China»! Ich stelle erschrocken fest, dass praktisch alle Waren in diesem Regal aus China stammen: der Budget-Leimstift für drei Franken zwanzig, der Spitzer, den ich jeden Tag in der Schule brauche, die Farbschachteln und so weiter. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Dass bestimmte elektronische Geräte aus China importiert werden, ist mir klar. Aber Trinkhalme?

Mir ist bewusst, dass China 20 Prozent der Erdoberfläche ausmacht und über eine Milliarde Einwohnerinnen und Einwohner hat – doppelt so viele wie Europa. Doch wie soll ich als Konsument fair einkaufen, wenn ich sogar bei den Trinkhalmen nicht um China herumkomme? Mit welchem Gefühl darf ich das Getränk geniessen, wenn möglicherweise ein Kind dafür gearbeitet hat?

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