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AKW-Gegner machen Ernst

MühlebergDer politische Druck nimmt weiter zu: Die EVP und die Grünen des Kantons Bern fordern die Abschaltung des AKW Mühleberg.

Im bernischen Grossen Rat steht eine emotionale und wohl spannende Debatte bevor: Die Grünen fordern für Anfang April eine Sondersitzung zu Mühleberg. Das Ziel der AKW-Gegner ist klar: Sie wollen die Abschaltung des Atomkraftwerks Mühleberg erzwingen. Um eine allfällige Sondersession mit Inhalt zu füllen, haben die Grünen gestern vorsorglich zehn Vorstösse eingereicht. Unterstützung erhalten sie von der kantonalen EVP, die in einer Motion die sofortige Stilllegung von Mühleberg fordert. Nicht nur auf kantonaler, sondern auch auf nationaler Ebene steigt der Druck auf die AKW-Betreiber stetig. Der Berner Anwalt Rainer Weibel hat als Vertreter zahlreicher Mühleberg-Anwohner am Montag beim Eidgenössischen Energiedepartement (Uvek) ein Gesuch eingereicht, das ebenfalls verlangt, dass der Betrieb in Mühleberg eingestellt wird. Weibel ist gleichzeitig jener Anwalt, der vor Bundesverwaltungsgericht seit längerem dafür kämpft, dass der BKW die unbefristete Betriebsbewilligung für Mühleberg entzogen wird. Wie zudem gestern bekannt wurde, könnte morgen Donnerstag eine radioaktive Wolke aus Japan die Schweiz erreichen. Experten gehen allerdings davon aus, dass sie keine Gefahr darstellt. phm/fabSeite 14>

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