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Ärzteteam aus der Schweiz in Haiti

Ein Schweizer Ärzteteam hat gestern im Universitätsspital von Port-au-Prince mit der Versorgung von Verletzten begonnen.

Nach dem verheerenden Erdbeben kämpfen in Haiti Millionen Menschen ums Überleben und warten auf Wasser, Lebensmittel und Medikamente. Das Ausmass der Katastrophe wird fünf Tage nach den Erdstössen immer deutlicher: Neben der zerstörten Hauptstadt Port-au- Prince sind auch im Süden und Westen des bitterarmen Karibikstaats Städte verwüstet. Die Vereinten Nationen sprachen von der schlimmsten Katastrophe in ihrer Geschichte. Tausende suchten Zuflucht in Parks – aus Angst vor Nachbeben. Auch die Schweizer Hilfe erreichte allmählich die Opfer. Ein Ärzteteam hat im Universitätsspital von Port-au-Prince die Arbeit aufgenommen. Zudem habe eine erste Lieferung von Hilfsgütern begonnen, sagt Toni Frisch, Chef der humanitären Hilfe. Die Lieferung für 10000 bis 15000 Menschen umfasst Nothilfe-Kits, Medikamente, Planen zum Bau erster Notunterkünfte, Moskitonetze und Generatoren. 4,5 Millionen Franken hat der Bund für Soforthilfe freigemacht. Zu gut 40 Schweizern konnte die Botschaft immer noch nicht Kontakt aufnehmen. Mit vielen Aktionen wird Geld gesammelt. Unter anderem organisierte Roger Federer in Melbourne ein Wohltätigkeitsturnier zu Gunsten Haitis.sda Seite 2, 15>

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