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Ärgerlicher Punktverlust

handballDer BSV Bern Muri hat bei Suhr Aarau in den letzten Minuten die Chance auf einen Sieg vergeben. Die Berner holten beim 27:27-

Einen Schönheitspreis kann der BSV Bern Muri derzeit in seinen Spielen nicht gewinnen. Zu dezimiert ist die Mannschaft, als dass sie ein Handballspektakel bieten könnte. Die neuste Hiobsbotschaft erreichte die Berner am Wochenende. Der junge Linkshänder Valentin Striffeler muss sich einer Zehenoperation unterziehen und fällt für die nächsten zwei Monate aus. Dennoch schien es, als könnte der BSV aus dem Auswärtsspiel bei Suhr Aarau beide Punkte mitnehmen. Der Favorit aus der Bundesstadt führte kurz vor Schluss nach einer unspektakulären, aber befriedigenden Darbietung 26:22. «Ich war über lange Zeit mit der Leistung zufrieden», sagte Alex Milosevic, der Trainer des BSV Bern Muri. «Nur haben wir uns selbst um die Früchte unserer Anstrengungen gebracht.» Nach 60 Minuten hatten beide Teams 27 Treffer erzielt und einen Zähler geholt. Bei Suhr Aarau wurde dieser Punktgewinn wie ein Sieg bejubelt. Die BSV-Spieler schlichen hingegen enttäuscht vom Platz. «Wir müssen den Vorsprung über die Zeit bringen», meinte Milosevic. «Wir waren die dominierende Mannschaft.» Viele Chancen vergebenIn der hektischen Schlussphase bekundeten die Gäste Mühe mit der veränderten Abwehrformation des Gegners. Urs Mühlethaler, der Berner Coach von Suhr Aarau, hatte für die letzten Minuten auf eine 4-2-Abwehr umgestellt. Zudem sündigten die BSV-Akteure punkto Chancenauswertung. «Wir haben aus den letzten sechs Angriffen nur noch einen Treffer erzielt und mehrere hundertprozentige Chancen vergeben. So haben wir uns selbst in Schwierigkeiten gebracht», sagte Milosevic. Urs Mühlethaler hingegen war zufrieden. «Jeder Punkt gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte ist für uns ein positives Ergebnis», meinte der Suhrer Coach. «Es war aber auch etwas Glück dabei. Nicht immer führt die Umstellung auf eine offensive Verteidigung auch zum Erfolg.» Suhr Aarau hat sich nach einem schwachen Saisonstart gesteigert und aus den letzten fünf Spielen sechs Punkte geholt. Der Montenegriner Mirko Milasevic, der erst Anfang Oktober verpflichtet wurde, ist eine klare Verstärkung für die Aargauer. «Bei einem Blitztransfer wie diesem weiss man nie, ob er einschlägt», sagte Mühlethaler. Mit Milasevic haben wir Glück gehabt. Man sieht, dass er Handball spielen kann.» Solides Comeback Beim BSV Bern Muri kam erstmals Rückkehrer Thomas Furer zum Einsatz. Der 29-Jährige zeigte eine solide Leistung, schoss in der ersten Halbzeit ein Tor und wurde in der Deckung auf zentralen Positionen eingesetzt. «Er bringt uns mit seiner Erfahrung in der Abwehr und im Angriff Stabilität», sagte Trainer Milosevic. Reto Pfister>

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