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Aegerter schlecht belohnt

Für Dominique Aegerter lag beim GP von Portugal der erste Podestplatz in Griffnähe. In den letzten zwei Runden fiel der Oberaargauer aber noch vom dritten auf den neunten Platz zurück. Ohne WM-Punkte blieb Tom Lüthi.

Für das beste Resultat aus Schweizer Sicht sorgte Randy Krummenacher. Der Zürcher beendete das auf 9 Runden verkürzte Rennen der 125-Kubikzentimeter-Klasse im 7.Rang. Das Rennen war nach 6 Runden wegen Regens abgebrochen und neu gestartet worden. Ein starkes Rennen, aber Es war zum Haareraufen für Dominique Aegerter: Da zeigte er eines der stärksten Rennen seiner Karriere, befand sich in 19 der insgesamt 26 Rennrunden auf den Plätzen 3 und 4 und klassierte sich am Ende als Neunter weit vom Podest entfernt. «Ich bin sehr, sehr enttäuscht», murmelte ein sichtlich frustrierter Aegerter. Aegerters Podestträume platzten erst in den letzten beiden Runden. Der Berner musste seinen Podiumsplatz plötzlich gegen mehrere Fahrer verteidigen. Nach einem ersten Duell mit Alex De Angelis (San Marino) machte Aegerter die Linie etwas auf, und schon waren wieder zwei weitere Konkurrenten an ihm vorbei. Unter ihnen war auch Aegerters neuer Teamkollege Kenan Sofuoglu. Der 26-jährige Türke lag bei seiner Moto2-Premiere sogar mehrere Runden lang in Führung. Am Schluss reichte es dem aktuellen Supersport-Weltmeister zum 5.Rang. Sofuoglu ersetzt den Anfang September in Misano tödlich verunglückten Japaner Shoya Tomizawa. Gewonnen wurde das Rennen der 125-Kubik-Klasse vom Deutschen Stefan Bradl. Nichts hatte an den beiden Trainingstagen auf ein so gutes Rennen von Aegerter hingewiesen. Der Berner war am Freitag im freien Training gestürzt und hatte sich dabei schmerzhafte Schürfungen und Prellungen zugezogen. Wenige Stunden vor dem Rennen hatte Aegerter im Warm-up – auf nasser Strecke – einen weiteren Sturz zu verzeichnen. Aegerter selbst sprach am Samstag noch von einem «schlechten Gefühl» für sein Motorrad und sah dem Rennen eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Das Wochenende verlief auch für Lüthi, der erst zum vierten Mal in diesem Jahr ohne Punkte blieb, glücklos. Platz 16 mit einem Rückstand von 52 Tausendstel auf den letzten WM-Punkterang war das frustrierende Rennresultat für den Emmentaler. «Ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Hinterreifen», erklärte Lüthi, «auf den nassen Stellen rutschte mir immer der hintere Pneu weg.» Marquez weltmeisterlich Im Stile eines Weltmeisters gewann WM-Leader Marc Marquez das 125-Kubik-Rennen vor seinem Landsmann und WM-Zweiten Nicolas Terol. Marquez (297 Punkte) hat vor dem letzten Saisonrennen in einer Woche in Valencia 17 Zähler Vorsprung auf Terol. Damit reicht dem 17-Jährigen am nächsten Sonntag bereits ein 8.Platz für den Titel. Marquez war beim Neustart des Rennens vom 2. auf den letzten Startplatz zurückversetzt worden, weil er in der Aufwärmrunde gestürzt war und damit nicht rechtzeitig auf seiner Startposition stand. Bereits nach der Auftaktrunde lag Marquez schon auf Platz 3 und überholte den immer führenden Terol erst in der letzten Runde. In der MotoGP-Klasse gewann der bereits als Weltmeister feststehende Jorge Lorenzo den GP von Portugal zum dritten Mal in Folge. Der Spanier blieb über 8 Sekunden vor seinem Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi und Andrea Dovizioso. siResultate Seite 20>

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