Sanogo ist da – Scarione lässt auf sich warten

FC ThunSékou Sanogo,

der neue Mittelfeldspieler,

ist in Thun eingetroffen. Oscar Scarione hingegen ist noch nicht zurück aus Argentinien.

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Der Terminplan des FC Thun ist dicht gedrängt an diesem Wochenende. Heute fährt die Mannschaft nach Freiburg im Breisgau, wo sie gegen den deutschen Bundesligisten ihr erstes Testspiel in diesem Jahr austrägt (15.30 Uhr, Badenova-Stadion). Am Sonntag bestreiten die Thuner dann sowohl das Hallenmasters in Winterthur als auch ein Freundschaftsspiel gegen den Zürcher Zweitligisten Bassersdorf. «Wir nehmen viele Spieler aus der U-21-Equipe mit und bilden zwei Mannschaften. Eine tritt in Winterthur an, die andere in Bassersdorf», sagt Sportchef Andres Gerber. Am Montag erhalten die Spieler einen freien Tag, bevor sie am Dienstag nach Side (Südtürkei) ins Trainingslager fliegen. Die Reise mitmachen wird der Ivorer Sékou Sanogo. Der Mittelfeldspieler ist unterdessen in Thun eingetroffen, seine Arbeitsbewilligung wird er gemäss Gerber in den nächsten Tagen erhalten und dann einen Vertrag bis Sommer 2013 unterschreiben (siehe diese Zeitung vom Dienstag). Sanogo spielte die letzten drei Saisons für Africa Sports in der höchsten Liga der Elfenbeinküste. Der 21-Jährige wurde den Thunern von seinem Schweizer Berater vermittelt. Im Oktober war Sanogo bereits für einige Tage im Oberland im Probetraining und überzeugte beim 7:0 im Testspiel gegen den Challenge-League-Klub Delsberg die Thuner Verantwortlichen. Künftig soll er dem zentralen Mittelfeld noch mehr Stabilität verleihen.

Demiris Länderspieleinsatz

Stürmer Milaim Rama und Mittelfeldspieler Muhamed Demiri, die beim Trainingsauftakt am Dienstag nicht dabei waren, sind mittlerweile zum Team gestossen. Beiden waren einige zusätzliche Urlaubstage zugestanden worden. Rama wegen eines Todesfalls in der Familie, Demiri, weil er am 22.Dezember mit der Nationalmannschaft Mazedoniens ein Freundschaftsländerspiel in China bestritt. Beim 0:1 in Guangzhou stand der Thuner in der Startaufstellung.

Auf die Rückkehr von Oscar Scarione aus dem Heimaturlaub wartet Trainer Murat Yakin allerdings noch immer. Der Argentinier war den ersten Einheiten in diesem Jahr unentschuldigt ferngeblieben. Unterdessen hat er über seinen Manager ausrichten lassen, er wolle sich noch einige Tage um seine schwangere Frau kümmern. «Das ist ja gut und recht», sagt Gerber, «aber er hätte uns seine Verspätung melden müssen. Gerade für ihn gehört sich das. Schliesslich ist er unser Captain.» Am Wochenende wird Scarione zurückerwartet, und dann wollen die Thuner nächste Woche vollzählig in die Türkei fliegen. aww>

Erstellt: 08.01.2011, 00:31 Uhr

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