Der «rote Hufen» nahm einen ersten Augenschein

ZweisimmenDer «rote Hufen» schlägt über das erste Juliwochenende in Mannried seine Zelte auf und macht Quartier. Hauptmann Stefan von Wilchingen und Ritter Gawin besuchten mit zwei Söldnern schon mal die Burg Mannenberg.

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Auch in die Grafschaft um Schloss Kyburg kam die Kunde vom Wiederaufbau der Burg Mannenberg. Zu den Mittelalterfestivitäten vom 1. und 2. Juli wird der «rote Hufen» vor dem Schulhaus Mannried seine Zelte aufschlagen und Quartier machen. Der «rote Hufen» ist eine mittelalterliche Reisegruppe von Söldnern, Kaufleuten, Pilgern, Handwerkern, Gauklern und Reisläufer, die als Gruppe von Markt zu Markt reisen. Auch unter dem Schutz des geharnischten Hauptmanns Stefan von Wilchingen reist Elisabeth Anastasia von Klingen Zähringen mit, die Gattin Berchtholds von Zähringen.

Kürzlich nahmen Kundschafter des «roten Hufen» angeführt von Hauptmann Stefan von Wilchingen zusammen mit Ritter Gawin zu Wittelsbach und den beiden Söldnern Ulvein von Knushard und Olvert zu Wyss einen Augenschein vom Festgelände und den Möglichkeiten, das Zeltlager aufzubauen. Gemeinsam mit Vertretern des archäologischen Dienstes des Kantons Bern, des Thuner Mittelaltervereins und der heutigen Burgherrschaft, dem Stiftungsrat, begaben sich die ritterlichen Gäste auch hinauf zur neuen unteren Burg und zu den Mauerüberresten der oberen Burg.

Das Leben im Mittelalter

Bereits konnten einige Ablaufpunkte und Rosinen der Lebhaftigkeiten an den Mittelalterfestivitäten von Anfang Juli in Erfahrung gebracht werden. Am Schulfest mit dem Thema Mittelalter rund um den Mannenberg bietet sich den Schülern Gelegenheit, ins mittelalterliche Leben einzutauchen.

Am Samstag biete sich der ganzen Bevölkerung ein realistischer Einblick in das Leben, in die Kunst und in die Kultur des 13.Jahrhunderts. Es bietet sich unter anderem Gelegenheit, die ganze Söldnertruppe bei Schaukämpfen mit den Säbeln zu bestaunen. Zudem wird im Festgelände verschiedenes Handwerk und Gewerbe aus der damaligen Zeit gezeigt.

Auf dem Burggelände führen der archäologische Dienst des Kantons Bern, das Zähringervolk Burgdorf und der Mittelalterverein Thun die Besucher durch die neuen und alten Burggemächer. Dazu sind Hellebardenvorführungen, Armbrust- und Bogenschiessen angesagt. Natürlich darf für das leibliche Wohl eine mittelalterliche Küche nicht fehlen. Fritz Leuzinger

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Erstellt: 03.03.2011, 00:31 Uhr

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