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96 von 100 Reha-Betten waren belegt

HeiligenschwendiDas Berner Rehazentrum Heiligenschwendi erzielte letztes Jahr eine Bettenauslastung von

«Das Berner Rehazentrum Heiligenschwendi trotzt dem Trend negativer Schlagzeilen im Gesundheitswesen», heisst es in einer Medienmitteilung. Gemessen an der Nachfrage nach seinen Leistungen, realisierte es im Jahr 2010 das zweitbesten Geschäftsergebnis seit 1990. Die durchschnittliche Bettenbelegung von 96 Prozent lag dabei allerdings hart an der Kapazitätsgrenze; dies hat das Rehazentrum in seiner Entscheidung bestärkt, im August 2010 mit der Sanierung der Westklinik zu beginnen. Während die Nachfrage in der muskuloskelettalen Rehabilitation etwa gleich hoch blieb wie in den Vorjahren, verzeichneten die übrigen Rehabilitationsbereiche teilweise markant mehr Zulauf. So legte insbesondere die schon seit fünf Jahren stetig wachsende Rehabilitation für die Lunge um weitere 6 Prozent zu. Der letztjährige Gewinn von 177000 Franken konnte im Jahr 2010 praktisch verdoppelt werden und belief sich auf 350000 Franken, bei einem Betriebsertrag von 28 Millionen Franken. Zeitgemässe Ausstattung «Im August 2010 nahm das Berner Rehazentrum die dringend nötig gewordene Sanierung seiner Westklinik für 6,2 Millionen Franken an die Hand», heisst es weiter. Der Umbau zu einem Rehabilitationsgebäude mit 16 Patienten- und 9 Hotelzimmern wurde im Mai 2011 abgeschlossen. Indem die Westklinik nebst Therapieräumlichkeiten auch Sitzungs- und Seminarzimmer aufweist, «vermag sie die Ansprüche einer vielfältigen Kundschaft zufrieden zu stellen». Am 11.Juni soll das rundum erneuerte Klinikgebäude der Öffentlichkeit an einem Tag der offenen Tür vorgestellt werden. Geschenkte Zeit Der Heilungsprozess verläuft besser, wenn die Patientinnen und Patienten zufrieden sind und sich wohl fühlen. Menschliche Zuwendung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Da aber die personellen Kapazitäten praktisch ganz durch pflegerische Arbeiten gebunden sind, hat das Berner Rehazentrum neu ein Projekt lanciert, um die Freiwilligenarbeit einzuführen. Auch ein Hund ist dabei Das Team von acht ehrenamtlich engagierten Personen und der Therapiehündin Caro hat sich bereits bewährt. Es nimmt sich nun die Zeit, für die Patientinnen und Patienten da zu sein, sie auf einem Spaziergang zu begleiten oder ihnen die Teilnahme an einem Event zu ermöglichen.pd>

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