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600 Kinder am Schönrieder Skifest

ski alpinDer Grand Prix Migros zieht Jahr für Jahr Tausende von skibegeisterten Jugendlichen in seinen Bann. In Schönried fand der dritte Event der diesjährigen Rennserie statt.

Der Grand Prix Migros ist Europas grösstes Skirennen für Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren. Es gehört längst zur Tradition, dass die Rennserie dreimal im Berner Oberland haltmacht. Schönried bot den skibegeisterten Mädchen und Knaben die erste Möglichkeit, sich mit einem Podestplatz für den Finalevent zu qualifizieren. Dieser findet vom 30.März bis am 1.April in Saas-Fee statt. Teilnehmerzahlen steigen Seit 1972 ist dieser Breitensportanlass das Paradepferd von Swiss-Ski. Über 6600 skibegeisterte Mädchen und Knaben – Tendenz steigend – waren es letztes Jahr, welche in 13 Ausscheidungsrennen einen der begehrten Finalplätze herausfahren wollten. Trotz teils garstigen äusseren Bedingungen sorgten rund 600 Kinder und deren Begleitpersonen zusammen mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ein einzigartiges Skifest im Saanenland. Bereits in den frühen Morgenstunden herrschte rund um die Talstation Horneggli in Schönried emsiges Treiben. Alleine schon der Name der Rennstrecke, Mike-von-Grünigen-Run, sorgte bei den Jugendlichen für Respekt. Die bestens hergerichtete, aber auch aufgeweichte Rennstrecke stellte hohe Anforderungen an alle Teilnehmer. Aus diesem Grund überrascht die relativ geringe Ausfallquote. Der Blick auf die Startliste zeigte, dass nebst zahlreich teilnehmenden Jugendlichen aus dem Saanenland und Obersimmental sich auch sehr viele Mädchen und Knaben aus dem Kanton Freiburg in Schönried eingefunden hatten. Überhaupt präsentierte sich das grosse Teilnehmerfeld multikantonal, vom Genfer- bis zum Bodensee. Sogar Fahrerinnen und Fahrer aus dem nahen Deutschland reisten ins Berner Oberland an. Erfolge wiederholt Zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer konnten ihre Vorjahreserfolge wiederholen und sich erneut für den Finalevent qualifizieren: Der 9-jährige Nils Mani aus Därstetten war in seiner Kategorie den Konkurrenten überlegen. Dem 10-jährigen Laurin Bauer aus Zweisimmen reichte dieses Jahr ein zweiter Rang, nachdem er das letztjährige Rennen in Schönried deutlich dominiert und mit über 1,5 Sekunden Vorsprung noch gewonnen hatte. Den Jahrgang der 11-jährigen Mädchen dominierten wie schon im Vorjahr Michelle Herrmann (Saanenmöser) und Julie Trummer (Feutersoey). Auch Lian von Grünigen, der jüngste Sohn des Ex-Weltmeisters und Olympiasiegers Mike, qualifizierte sich als Zweiter (Jahrgang 2001) für Saas-Fee. Hingegen musste sein Bruder Elio (Jahrgang 1998) mit dem achten Rang vorliebnehmen. Mehr als eine Sekunde fehlten ihm zum anvisierten Podestplatz. Joel Oehrli, Sohn von Gusti (einer anderen Skilegende), hingegen schaffte als Zweiter erneut das Podest, ebenso Lars Rösti aus St.Stephan. Bei den Mädchen (1998) vertreten auch dieses Jahr Zoe Herrmann (Schönried) und Corinne Matti (Zweisimmen) das Saanenland beim Finalevent. Die nächste Gelegenheit, sich für diesen zu qualifizieren, bietet sich den Oberländer Fahrerinnen und Fahrern am Sonntag, 5.Februar, in Wengen. Am Tag davor leiten der ehemalige Herren-Cheftrainer Martin Rufener und die Ex-Skirennfahrerin Nadia Styger auf dem Männlichen ein Training zur Vorbereitung. Das letzte Ausscheidungsrennen im Berner Oberland findet dann am 4.März am Chuenisbärgli in Adelboden statt. Peter Voegeli/nwe>

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