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300 Menschen demonstrieren in Bern gegen «Asylbunker Hochfeld»

Schätzungsweise 300 Menschen haben am Samstagnachmittag in Bern an einer Kundgebung die Schliessung des Asyl-Durchgangszentrums Hochfeld im Berner Länggassquartier gefordert.

Am Samstag fand in Bern eine Kundgebung des Komitee gegen Fremdenhetze statt. Zuvor hatten die Veranstalter Flyer und Kleber in der Stadt verteilt.
Am Samstag fand in Bern eine Kundgebung des Komitee gegen Fremdenhetze statt. Zuvor hatten die Veranstalter Flyer und Kleber in der Stadt verteilt.
Jessica Zuber
Die Demo sollte wie angegeben um 13.45 im Hirschengraben starten. Vor Ort leiteten die Organsiatoren Elango Kanakasundaram und Anja Brunner die Teilnehmer jedoch Richtung Grosse Schanze.
Die Demo sollte wie angegeben um 13.45 im Hirschengraben starten. Vor Ort leiteten die Organsiatoren Elango Kanakasundaram und Anja Brunner die Teilnehmer jedoch Richtung Grosse Schanze.
Jessica Zuber
Die Kundgebung wurde schliesslich mit Musik beendet.
Die Kundgebung wurde schliesslich mit Musik beendet.
Jessica Zuber
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Die Demonstration richtete sich auch gegen die Asylgesetzrevision.

Der «Asylbunker» auf dem Hochfeld sei nur ein Vorgeschmack auf die künftige «Lagerpolitik», wie sie in der Schweiz nach der Eidgenössischen Volksabstimmung vom 9. Juni über die Revision des Asylgesetzes drohe. Das stand auf Flugblättern, welche die Kundgebungsteilnehmer Passanten verteilten.

Die Kundgebung führte von der Grossen Schanze quer durchs Länggassquartier zum Asylzentrum. Die Demonstration war nach Angaben eines Organisators bewilligt worden. Aufgerufen zur Kundgebung hatte das «Komitee gegen Fremdenhetze und Asylbusiness». Schon vor genau einem Jahr hatten mehrere in diesem Komitee aktive Organisationen gegen die kantonale Asylpolitik und gegen die Verhältnisse in der Zivilschutzanlage Hochfeld demonstriert.

Dort haben laut dem Komitee die Bewohner zu wenig Privatsphäre, es bestehe permanente Kontrolle und es fehle eine Kochgelegenheit und an Selbstbestimmung für die Asylsuchenden.

(SDA)

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