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2011 verspricht ein gutes Weinjahr zu werden

«An den Reben hängt ein wahrer Segen»: So titelte diese Zeitung vor genau einem Monat. Damals war die Rede von der Hoffnung auf ein sehr gutes Weinjahr. Gestern konnte Kellermeisterin Ursula Irion bestätigen: «Wir können mit gutem Gewissen mit einem hoch aromatischen und viel versprechenden Jahrgang rechnen.» Mit der Ernte habe man am 13. September angefangen. Zurzeit werde die Blauburgundertraube für Rosé-Qualität gelesen. Geerntet sind bereits alle Riesling-Sylvaner-Trauben: «Es gab 55 Tonnen, was einem Durchschnittsjahr entspricht», sagt Irion. Noch sei es zu früh, um eine Prognose für den «Roten» zu wagen. «Vom Hagel wurden wir dieses Jahr verschont», sagt sie. Trotzdem hat das Spiezer Rebbau-Team als Novum und zu Testzwecken an einigen Rebreihen Hagelnetze angebracht (wir berichteten). Diese schützen gleichzeitig auch vor Vögeln. «Wir hoffen, dass die Stare nicht kommen », sagt Irion. Dies hänge vom (kühlen) Wetter im Norden ab. Irion ist derzeit fast jede Nacht im Keller anzutreffen. «Bei diesen hohen Temperaturen müssen die Trauben sofort abgepresst werden, sonst verlieren sie an Qualität und Aroma», erklärt sie. Bei tieferen Aussentemperaturen habe man jeweils mehr Zeit für die Verarbeitung.sf>

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