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17-mal schlug Köniz in den Volero-Block

volleyballKöniz hat es Volero Zürich leicht gemacht. Mit zwei uninspirierten

Angeblich soll man ja keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat, aber Experten können aus diesen Zahlen immer etwas herauslesen. So sagt Köniz-Trainer Jürgen Schreier nach dem 0:3 (17:25, 23:25, 20:25) gegen Volero Zürich: «Das Blockverhältnis lautet 3:17 aus unserer Sicht – so kann man keinen Satz gewinnen.» Was dem Übungsleiter von Volley Köniz beim Betrachten des Matchblattes auch noch ins Auge sticht: «Unsere Aussenangreiferinnen hatten wenig Durchschlagskraft.» Anika Schulz’ Effizienz wird in der Statistik mit mageren 26 Prozent (23 Bälle angegriffen/6 Punkte erzielt) angegeben, Sarina Schafflützels Wert ist mit 33 Prozent (21/7) nur marginal besser, und die 41 Prozent (22/9) von Antonina Poljakowa liegen auch deutlich unter der 50-Prozent-Marke, die als guter Wert gilt. Beide Passeusen ungenügend Schreier nimmt seine Offensivkräfte in Schutz: «Unsere Zuspielerinnen zogen einen schwachen Abend ein. Sowohl Kristel Marbach als auch Elisandra Sebben konnten der Partie keine Impulse geben.» Der Schnellangriff über die Mittelblockerinnen Sabel Moffett und Dominique Olowolafe wurde von den Könizer Passeusen nur gelegentlich gesucht. Dabei erwies sich die athletische Amerikanerin Moffett als sehr effizient am Netz: Aus 14 Abschlussversuchen erzielte sie vorzügliche 8 Punkte (57 Prozent). Die Bernerinnen agierten beim Schweizer Meister zu durchsichtig. Die serbische Blockspezialistin Aleksandra Petrovic durchschaute die Absichten der im Angriff forcierten Poljakowa und Schulz ein ums andere Mal. Petrovic glänzte mit 11 Blockpunkten. Mühe bekundeten die Könizerinnen auch mit dem druckvollen Servicespiel des Champion-League-Achtelfinalisten. Gelang die Annahme nicht präzise, war es vorbei mit der Könizer Angriffsvariabilität – der Berner Vorortklub schloss nur jeden vierten Angriff erfolgreich ab. Volero Zürich machte es bei instabiler Annahme deutlich besser: Das Ensemble von Nationaltrainerin Svetlana Ilic punktete mit jedem 2.Versuch. Der Könizer Teamchef Jürgen Schreier weist auf etwas hin, das am Samstag von der Statistik nicht erfasst wurde: «Mir hat der Kampfgeist meiner Spielerinnen gefallen. Sie haben viele Bälle von Volero mit grossem Einsatz verteidigt.»Thomas Wälti>

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